dieTHAI SEELE coconuts and palmtrees make the paradise complete empyreal music

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 Khun Bernhard tamm gittar - Mister B. plays the Guitar
von Bernhard Faaß 1997/1998  Photos von Bernhard Faaß - Photos mit * von Irmgard Faaß

start up Unternehmenready 2 goa long way through uncertaintykeep going no matter whateverything on plan
was niemand für möglich gehalten hatthe promised landund am siebten tage ruhte erhohn über euch und schande euren nächsten

Was wirklich bei den Thai (entgegen der leider - man schließt von sich auf andere -
seitens vieler Besucher des Landes aus der westlichen Welt verbreiteten
Interpretationen, deren eigener Wahrnehmung) das Leben erfüllt, ist:
SONGSAN.
Dieses zentrale Wort wird einfach mit Mitgefühl übersetzt.
Ich selbst nenne es gern (weil ich glaube, das vermittelt ein genaueres,schöneres Bild)
einiges Empfinden.
Der interessierte und gebildete Leser beachte die Wortstammwurzeln der Klangsilben
im Sanskrit, welche sogar in Englischen noch auffindbar sind: Song und San(e)
Als lebendiges Beispiel (bitte zuhause nachmachen) läßt sich gut ausprobieren, wie
heilsam gemeinsames Singen wirkt.    :-)

update okt-opus-ober 2000  folgende wahreanekdote:

von chiang mai kommend nahm ich ein verlockend günstiges angebot wahr,in sukhothai zwischenstop zu machen.
öfter mal was neues und die sehenswürdigkeiten sollten in bekannter weise der bildung dienen.
nun mußte ich auch weiter und buchte daher ein AC-governmentbus ticket.
damals das beste was es auf dieser strecke gab. das sind die orangen.
reservierung am vorabend gegen handgeschriebenen beleg.
dies gemeinsam mit zwei engländern (unabhängig voneinander),die ich in sukhothai kennengelernt hatte und welche sich mir wohl aus unsicherheit anschlossen:
sie hätten zugegebenermaßen nicht gewußt,wo ein ticket zu besorgen ausser über das guesthouse selbst.
AC hieß in diesem fall,daß die busse nicht historisch alt,etwas schneller,weil nicht bei jedem,der winkt anhaltend - sondern nur an richtigen haltepunkten - und dem auch des nachts mörderischem klima nicht so ausgesetzt waren.
genau es war eine nachtfahrt.
als ich aus überaschendem,traumlosen schlaf unvermutet in verwunderlicher haltung erwachte,geschah dies offensichtlich auf anraten meiner blase,welche ich fest entschlossen war bei dem nächsten halt sofort zu entleeren.
schon bald darauf konnte ich dazu den bus verlassen und ...das könnt ihr euch auch denken.
deutlich entspannter zurück von der toilette stieg ich sogleich in den an der selben stelle wartenden orangen bus ein.
jetzt kommt´s:
anderer fahrer ! gewechselt?
andere fahrgäste in den ersten reihen ! wo sind die engländer?
es war nicht der bus, welchen ich verlassen hatte. sofort aussteigen !
von erstrebten fahrzeug keine spur.
inzwischen baten mich der helfer und die thais, wieder einzusteigen.
auch der fahrer machte einen vertrauenswürdigen eindruck.
wer rät´s ? er lächelte.
was blieb mir? zumindest die einzige möglichkeit nach BKK zu kommen.
ich hoffte,dort die engländer mit meinem gepäck vorzufinden.
der zeitabstand konnte nicht so groß sein.
klar mein gepäck war im stauraum des busses und eine umhängetasche mit wertigeren dingen hatte ich auf dem sitz zurückgelassen.
ich hatte keine sorgen: dies war schließlich "erste klasse" und entgegen vielfacher verbreitung sind die meisten fahrgäste tatsächlich einfach fahrgäste, ohne verbrecherische absicht. die engländer würden schon aufpassen.
ich war nervös.
ständig bedeutete ich dem fahrer und seinen umgebenen meine gemütslage,die gesamtsituation und was man eventuell tun könnte.
die thai fandens lustig, blieben aber ziemlich ungerührt von meinen leiden und versuchten mich ihrerseits zu beruhigen.
als vor uns der erste andere orange bus auftauchte,erschien er mir sogleich bekannt und ich machte darauf aufmerksam in der hoffnung, dies sei ein vorteil.
die thais winkten ab,ich war enttäuscht,da erschien schon der nächste und nicht lange,da kamen mir die nun sehr zahlreich erscheinenden governmentbusses alle bekannt vor.
das war meiner aufregung nicht gerade abträglich.
inzwischen fuhren wir offenbar auf dem hauptverkehrsweg richtung BKK.
in der träumerischen hoffnung die wiedervereinigung in BKK vollziehen zu können,freundete ich mich gleichzeitig mit dem ultimativen verlust meiner güter an.
papiere,cheques und ticket trug man zu dieser zeit on the road noch am körper.
ich war zumindest auf der sicheren seite.
die andauernde fröhlichkeit der thais,welche nur umso entschlossener die überholvorgänge betrieben ,scheinte nicht ins bild zu passen.
sie sahen irgendwie einfach das problem nicht.
vieleicht zehn minuten später - ihr wißt schon :mir kam es eigentlich länger vor - trafen wir an einer der raststätten ein und dieser bus kam mir nun wirklich bekannt vor: die fahrer winkten und da standen auch die engländer. die tasche in der hand und aufgekratzter als ich selbst.
tja ,die thais hatten das einfach ausg´macht.
logisch der irre ausländer kann´s nicht bis zu rastplatz erwarten, also dem kollegen bescheid geben.
bei aller ruhe und gelassenheit haben die thai und die fahrunternehmen bestimmt keine zeit zu verlieren.
auf einer provinzhaltestelle war ich als zurückgelassener farang leicht zu identifizieren.
und naja ein bisschen aufholrennen ...der alltag...ihnen hat´s wohl spass gemacht.
sie lachten lange und klopften sich auf die schulter.

die thai sind patent hoch zehn, sich vollends einig, fleissig und finden auch noch spaß dabei.
kein gedanke an üble absicht, die wollen einfach ihren frieden...und
sanuk,sanuk,sanuk !
that´s what we call fun !*

Extra-Kapitel    May Pen Ray : Was ist Nichts

So schwierig ist das natürlich nicht. Allein schon weil der Thai es nicht gern schwierig hat. Wie außerdem könnte man nach etwas leben,das man nicht versteht. Und abgesehen davon,daß dies sicher keine elitäre Einstellung ist,gibt es das Nichts schon länger als jede Universität.
Typisch thai ist es auch nicht. Alle südostasiatischen Nationalitäten haben ähnliche Formulierungen, welche zentraler Alltagsphilosophie entspringen.
Hier die hiesigen Übersetzungen:
May Pen Ray sagt man wie bei uns: Gerne geschehen. Keine Ursache. Macht nichts.
Lass´ gut sein. Egal.
Wie Ihr seht: äusserst entspannte Wendungen der finalen Folgenlosigkeit.
Wo bleibt das Karma? Gepäckaufbewahrung ?
Genau darum geht´s.
Letztendlich bzw. im Anfang ist Nichts.
Daher strebt Alles zu einem vollständigen Ausgleich hin.
Sonst bliebe ja Irgendetwas bestehen.Und woher sollte das schon rühren,wenn doch eigentlich Nichts existiert ?
Jeder zielgerichteten oder aktiven Handlung folgt die karmische Vergeltung.
Ziemlich guter Grund ein angenehmer Mensch zu werden.
Nun tun die Leute aber insgesamt alles Mögliche,weswegen es eben auch ganz schön zugeht.
Sonst wäre ja Nichts los.
May Pen Ray greift darauf zurück und erinnert daran.
Gleichzeitig hebt man damit in dem zugehörigen Zusammenhang
das karmische Gesetz auf !
Nie darf der Fisch hinaus aus seinem Grunde steigen. Lao Tse,Dao de Ching Kap.36*
1.Kapitel    Arrival  (Ankunft)

THAILAND   ein fernes,fremdes,faszinierendes Land.Für uns Deutsche ,uns Europäer vor allem ein Urlaubsland und gar´nicht einmal mehr so fern,erreichen wir es doch in ca. zwölf Stunden und einige nicht mehr zum erstenmal.Fremd bleibt es den meisten Urlaubern,Reisenden und Touristen trotz alledem,schon allein der wenigen Zeit, die sie zur Verfügung haben ,es richtig kennenzulernen,wegen.
So beschränkt sich die Faszination vordergründig auf die vielen neuen Eindrücke,der eben fremdartigen Kultur,wenn nicht gar ganz auf das sonnige Klima und Urlaubsvergnügen.
Seit Jahren nimmt nun der Tourismus und die Zahl der Besucher,speziell der Deutschen in Thailand sprunghaft zu;man sagt auch er boomt.
Dabei ist nichts Negatives im Prinzip,selbst wenn wir die bekannten Probleme zunehmender Buchungszahlen wie Hotelbausünden,Umweltbelastung und -verschmutzung in Betracht ziehen,so freuen sich die Thais doch über alle Gäste.
Die Thais sind ein gastfreundliches Volk.
Das wird jeder, der das Land besucht hat, bestätigen können.Die Faszination für dieses traumhafte Land und seine herzlichen Menschen wächst noch mit der Zunahme an Verständnis füreinander.
Hatte ich noch geschrieben,daß das ferne Land mit ca.zwölf Stunden Flugzeit sehr nahe gerückt ist,so werden Sie vieleicht beim Verlassen des Fliegers am Bangkoker Flughafen "Don Muang" das Gefühl haben,es sei lange genug.Nun stehen Sie an der Passkontrolle und sehen schon den riesenhaften Willkommensgruß:

SAWASDEE - Welcome to Thailand
(formelle Grußformel - Willkommen in Thailand).
Glauben Sie mir,die Thais heißen Sie wirklich willkommen und wenn Sie zurück nach Hause kehren,werden Sie sich vielleicht erinnern:An welchem deutschen Flughafen werden Sie willkommen geheißen?
Die Thais heißen Sie willkommen,denn sie wissen ,daß diese vielen Menschen von weit her reisen,von sehr weit her,weiter als ihr Geburtsort von Bangkok wegliegt ,und sie zahlen für die Reise sehr viel Geld,oft mehr als der Thai im viertel, ja im halben oder ganzen  Jahr verdienen mag,nur um seine Heimat für kurze Zeit besuchen zu können.Die allermeißten Thai verlassen ihr Land niemals im ganzen Leben,kennen also tatsächlich nur Thailand.
All diese ausländischen Menschen kommen aus Deutschland,England,Amerika,Italien etc. nur um seine Heimat kennenzulernen.Das macht den Thai sehr stolz auf sein Land.Thais sind gerne stolz auf ihre Heimat,denn sie lieben sie.
Sehen Sie das Glück ,welches darin geborgen liegt:Der Gast treibt so einen Aufwand um Thailand zu sehen,so will der Thai auch keine Mühe scheuen,ihm einen möglichst positiven Eindruck mitzugeben.Sie sollen eine glückliche Zeit haben.Wenn Sie hören:"See you again next year"dann heißt das wirklich,daß Sie wiederkommen sollen.
Jetzt haben Sie Ihr Gepäck schon aufgesammelt und Ihre Zollkarte (eine Formalität) abgegeben und sind bereit für die erste Konfrontation mit den Einheimischen: TAXIFAHRER !
Die Taxifahrer in Bangkok sind gelinde gesagt sehr offensiv.
Würden Sie die Stadt kennen,Sie hätten Mitleid mit jedem von ihnen.Ich weiß Sie sind müde vom Flug und hungrig,durcheinander von der Zeitverschiebung und das Schlimmste für Ihren Kreislauf kommt erst noch: Der Tiger !
Bleiben Sie einfach ruhig;alle diese Taxifahrer wollen Ihnen helfen und sich selbst natürlich auch,aber das ergänzt sich ja.Nur es sind zu viele Taxifahrer.Laut wird es sein und bedrängen werden sie Sie,sogar Ihr Gepäck tragen...Bleiben Sie ruhig.Niemand will Ihnen etwas Böses.Niemand wird sich an Ihrem Gepäck vergreifen.Niemand hat Ihre Schuhgröße.Körperliche Nähe ist inThailand selbstverständlich.Jeder möchte einfach der sein,den Sie engagieren.Werten Sie´s als Kompliment und wählen Sie einen aus,nachdem Sie einen Preis vereinbart haben.Der Auserwählte wird beflissenst seine Pflicht erfüllen und alle anderen bekunden zustimmendes Wohlwollen.Niemand neidet die entgangene Fuhre.Merken Sie sich das gut.
Jetzt sind Sie bereit für das Verlassen des Flughafens.Bevor sich die Automatiktür öffnet,halten Sie kurz inne - vieleicht wundert sich der Taxifahrer,vieleicht lächelt er - es erwartet Sie eine kleine Erfahrung: The Tiger jumps at you!
Deswegen sind Sie auch hierher gekommen. Das Klima.
Könnte gut sein,daß Sie sich über ein, zwei kühlere Tage freuen.

2.Kapitel    Taxi to Town  ( Taxi in die Stadt )

Seit kurzem sitzen Sie in einem Taxi in Bangkok.Das ist ca. 10.000 km von Ihrem Zuhause entfernt.Mit den erwähnten zwölf Flugstunden vieleicht doch näher als Ihr Hotel.
Solche Gedanken mögen Ihnen beim Gewahrwerden des hiesigen Verkehrschaos in den Sinn schießen.Dabei versuchen die staatlichen Straßenbaumaßnahmen wohl nichts weiter,als den schlußendlichen Kollaps zu verhindern.
Mancher behauptet,dieses Vorhaben sei bereits gescheitert.
Wer schläft,sündigt nicht !
Im Ernst:selbstverständlich dauert trotz 24 - Stundenstaus speziell auf der Flughafenstrecke die Fahrt in die Stadt nur zwischen 45 Minuten und vier Stunden.Was ich sagen will, ist:Sie haben Zeit.
Auch das ist einen wichtige Erfahrung .Der Thai hat Zeit.
Er mag schnell reagieren,kurzentschlossen sein,aber Zeitdruck gibt es höchstens auf Geschäftsebene...Ach ja,Sie sind im Urlaub.Sie haben Zeit, nehmen sie Sie sich.
Reden Sie mit dem Taxifahrer.
Egal wie.Vieleicht kann er kein Englisch.Vieleicht spricht er besser wie Sie selbst,vieleicht kann er drei Worte Deutsch,vieleicht seine Muttersprache nicht lesen und schreiben.Reden Sie mit ihm !
Er wird Sie verstehen,denn ihm ist im Stau natürlich genauso langweilig wie ihnen, und wird Ihnen voll Freude alles erklären,wonach Sie ihn nicht gefragt haben,denn er weiß ja kaum was Sie sagen.So wie Sie nicht wissen,was er antwortet.
Hören Sie zu, lächeln Sie ,seien Sie offen und je länger es dauert,um so lustiger wird es werden.
Wenn Sie mir nicht glauben, probieren Sie es aus.Sollte es die längste Taxifahrt Ihres Lebens werden,wahrscheinlich wird es nicht die langweiligste.
Einige Fragen werden Ihnen jetzt und die ganze Zeit  in Thailand von allen Menschen gestellt werden:
Woher Sie kommen.   Was Sie arbeiten.   Ob Sie verheiratet sind.   Ob und wieviele Kinder Sie haben.   Die Quizfrage lautet nun: Was haben all diese Fragen gemeinsam?
Es sind alles Fragen nach Ihrem sozialen Kontext.
Klar,Sie sind Tourist,aber die Menschen in Thailand beschäftigen sich sehr viel mit auswärtigen Besuchern und wissen sehr genau über die Unterschiede der Lebensführung und des Stils in den unterschiedlichen Nationen.Erst recht die Taxifahrer.
Selbstverständlich war Ihr Fahrer noch nie in einem anderen Land,aber er setzt alles ,was Sie erzählen in Beziehung zu dem,was er aus Erfahrung  mit anderen Fahrgästen schon weiß.
Was Sie arbeiten ist wichtig,denn es gibt Aufschluß darüber ,womit Sie einen großen Teil Ihrer Zeit verbringen,was Sie gelernt haben,welchen Beitrag Sie zur Gesellschaft leisten und nicht zuletzt,wieviel Geld Sie verdienen.
Ihr Bildungsniveau und Ihr Einkommen sind Kriterien,um die Zugehörigkeit zu einer sozialen Klasse zu bestimmen.
So vieles auch in Thailand anders und verwirrend sein mag:ein Ingenieur ist auch hier ein gebildeter ,wohlsituierter Mensch.Ein Bauarbeiter ein einfacher Charakter.Ein Wirt ein soziales Wesen,ein Arzt angesehen...Ein Staatsdiener ist in Thailand fast ohne Ausnahme,entgegen bei uns gängiger Haltung zu Beamten,zweifelsfrei eine Respektsperson.Das hat Gründe auf die ich noch eingehen werde.
Die beiden Fragen nach Ihren Familienverhältnissen sind die wichtigsten.
Wenn Sie als Paar unterwegs sind,sagen Sie um Himmels willen,daß Sie verheiratet sind.Auch in Thailand lebt man im zwanzigsten Jahrhundert  und für Ausländer gelten ohnehin andere Regeln,jedoch eine sogenannte "wilde Ehe"  wird immer weniger überzeugend wirken und Anlaß zu mühseligen Erklärungen geben.
Haben Sie Kinder?Das ist Ihr Glück!Erzählen Sie davon,zeigen Sie Bilder.Jetzt ist auch das fehlen eines Trauscheins vergessen.
Wenn Sie keine Kinder haben und über zwanzig Jahre alt sind,kann das nur daran liegen,daß Sie alleine leben.Und natürlich wollen Sie Kinder.
Ein Thai kann nicht verstehen - er kann nicht verstehen ! - daß jemand keine Kinder haben möchte.
Vieleicht sehen Sie viele Kinder in schäbiger Kleidung.Auch hat der Ernährer noch immer das Vorrecht auf die vorhandene Nahrung und oft arbeiten Kinder,was gegen die Betsimmungen aber oft nicht anders möglich ist,teilweise schon in jungen Jahren,durchaus viel und nicht nur auf dem Lande hart.
Aber Kinder sind in Thailand heilig.
Konserven stappeln und dann umstossen.Riesengaudi ohne Technologie
3.Kapitel    Dos,Don´ts and NoNos (Seien Sie so,Machen Sie das lieber nicht und Tabus)

Bei "heilig" sind wir schon bei den ersten Verhaltensregeln,die Sie unbedingt beachten sollten ,um Ihre Zeit in Thailand so glücklich wie möglich werden zu lassen.
Keine Sorge die Thais sind sehr tolerant.
Vor allem wenn Sie deutlich machen,daß Sie zum erstenmal das Land besuchen und vorsichtige Zurückhaltung üben,wird sogar der Versuch belohnt,sich einzufühlen und fast jeder Fehler,welcher selbstverständlich auf einem Irrtum beruht(sparen Sie nicht mit entschuldigenden Erklärungen)verziehen.
Die absolut vorherrschende Religion in Thailand ist der Bhuddismus.Religion ist in Thailand ein ernsthafter Teil des Lebens.Nichtsdestotrotz ist der Bhuddismus eine lebensfrohe Religion.
Achten Sie folgende Regeln:

1. Jeder Mensch ist ein Bhudda !
Sicherlich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen,aber dennoch:
ein Bhudda darf nicht verletzt werden.
In jedem Fall tun Sie gut daran höflich und respektvoll mit allen Personen umzugehen."Wie man in den Wald hineinruft ,so schallt es heraus."Unbedingten Respekt und Ansehen genießen jegliche Darstellungen Bhuddas selbst und Darstellungen der Mitglieder der Königsfamilie.Persönlich werden Sie mit der Königsfamilie nichts zu tun bekommen.

2. Der Kopf ist heilig und unantastbar.
Im Kopf des Menschen wohnt die Seele.Er darf nicht berührt werden.Auch der Kopf von selbst kleinsten Kindern unterliegt dieser Regel.Streicheln sie ihn auch nicht liebevoll oder in fürsorglicher Geste.Die Eltern,Verwandte und gute Freunde der Familie streicheln durchaus Ihre Kinder über den Kopf,aber bei aller Gastfreundschaft:
Sie gehören nicht dazu.
Diese Regel geht soweit,daß jegliche Dinge - so erschwerend dies in mancher Situation sein mag - nicht über den Kopf hinweg gereicht oder gehalten werden.Schon gar nicht geworfen.In Thailand wirft man nicht mit Dingen herum.Man gibt und nimmt.
Soweit das möglich ist,geht ein Thai auch nicht unter etwas hindurch.Er beugt sein Haupt nur vor Wesen,die höher sind als er.
Sie dürfen natürlich mit Ihrem Kopf tun und lassen ,was Sie möchten.
Allerdings ist Selbstachtung ein wertvolles Gut.

3. Die Füße sind das Unwerteste des Körpers.
Die Füße berühren den Boden und es dauert nicht lange bis Sie feststellen,daß dieser meistens ziemlich schmutzig ist.Außerdem ist das Irdische das Gegenteil des Erhabenen,um nicht zu sagen des Göttlichen,denn es gibt im Bhuddismus keinen Gott.Nur Bhuddas.
Richten Sie niemals, ich betone: niemals Ihre Füße gegen eine Bhudda - Statue.
Das dürfte fast unweigerlich zu Stockschlägen auf Ihre Fußsohlen führen.
Siehe da, ein unverzeihlicher Fehler.
Dasselbe gilt auch für Personen.Sie erinnern sich:Jeder Mensch ist ein Bhudda !
Heben Sie nicht die Füße über den Kopf von Menschen.Legen Sie sie nicht hoch und erst recht nicht auf den Tisch.Dort ißt man schließlich.
Um Ihr Leid ein wenig zu mäßigen:Beim Ballspiel und hinter verschlossenen Türen ist der Einsatz der Füße und das Werfen durchaus lockerer gehandhabt.
In der Öffentlichkeit vermeidet man sogar das Verschieben und Treten von Dingen mit dem Fuß. Man gibt und nimmt.

Eine letzte religiöse,sehr wichtige Regel für Frauen.

4. Ein Mönch - und sei er es nur,wie viele Jungen für eine kurze Zeit - darf absolut keinen Kontakt zu Frauen pflegen.
Das heißt sprechen Sie als Frau nie einen Mönch an.Sie brächten ihn in erhebliche Schwierigkeiten und er wird nicht antworten.
Unter überhaupt keinen Umständen dürfen Sie ihn berühren !
Bitte,Sie wissen nichts davon.Er wird viele Tage damit verbringen,Ihre Berührung zu verbüßen.
Alles gesagte trifft in besonderer Form für Bhuddas und Mönche zu.
Um Ihretwillen.Es sind einfache Regeln.Achten Sie die Religion,denn in diesem Land gibt es niemanden,der sich gegen diese wendet und so wird alles,was Sie tun auf Sie zurückfallen.Das gilt auch bei uns Christen als "Liebe deinen Nächsten,wie dich selbst".Was auch immer Sie an Verfehlungen dagegen wahrzunehmen glauben,nehmen Sie sich diese nie zum Vorbild.
Genug der Belehrungen.Checken Sie in Ihr Hotel ein.Das wird ein echtes Vergnügen.
Aber erst den Taxichauffeur bezahlen.Zahlen Sie den Preis ,der ausgemacht war.Wenn er lächelt,war es zuviel.Seien Sie froh,Sie waren einverstanden.Blickt er traurig,geben Sie ihm Trinkgeld.Halt.Nicht zuviel:Trinkgeld ist in Thailand keine Pflicht und er muß lernen besser zu verhandeln.Wenn er jammert,überlegen Sie gut.Hat es soviel länger gedauert?War gar endloser Stau?Seien Sie großzügig.Macht er Ärger?Bleiben Sie ruhig,aber bestimmt.Der Preis ist vereinbart.Sie müßen nicht mehr bezahlen.Sie sind der Herr.Großzügikeit hebt Ihr Ansehen.Maßlosigkeit wird mit Dummheit gleichgesetzt.
Wenn sie das alles verstanden haben kann Ihnen schon fast nichts mehr passieren.
Deshalb halte ich Sie auch so lange damit auf.
Ihr Hotel.Sie sind willkommen.Egal in welcher Klasse Sie gebucht haben,es wird an nichts mangeln.
Die Dusche wird ein Genuß sein.Haben Sie Hunger?Durst? Sicher.Bestellen Sie ! Das Essen in Thailand ist ausgezeichnet.Nur der Service übertrifft es noch.Duschen Sie in Ruhe,da ist auch schon Ihr Essen.
Sehen Sie sich nicht zu genau um.Thais sind keine Perfektionisten.Ihr Wohlbefinden ist das Wichtigste.Das wird nicht zu kurz kommen,so Sie nur kundtun,wonach Ihr Herz begehrt.Ihr Bett ist eine Wonne.Schlafen Sie ! Der Jetlag ist nun Ihr größtes Problem.
Er kann drei bis sieben Tage dauern.Schlafen Sie !
Vieleicht übertrifft in Zukunft die Realität Ihre Träume !!!

4. Kapitel  Good Morning ! What you want eat ? Guten Morgen ! Was essen ?
wenn das Licht über die Finsternis siegt*

Entschuldigung, es ist nicht ganz sicher, ob Sie wirklich am Morgen aufwachen,aber kümmern Sie sich nicht :Sie sind in einem Vierundzwanzig - Stunden - Land.
Wenn es Nacht ist, versuchen Sie weiterzuschlafen.So geht der Jetlag am schnellsten vorbei.Geht das nicht ,schauen Sie ,daß Sie ´was zu essen bekommen.
Es kann nicht weit sein.Der Thai ißt immer ! Vor allem ,weil er es so gerne tut.
Fragen Sie an der Rezeption.Es wird jemand da sein.Wenn er Sie nicht gleich selbst versorgen kann,kennt er garantiert eine Möglichkeit in maximal 500 Meter Umkreis.
Nach dem Essen werden Sie gut weiterschlafen.
Ansonsten werden Sie kaum später als elf Uhr vormittags erwachen.Guten Morgen!
Kein Mensch kann bei diesem Klima länger schlafen.Ja ,auch Tiger schlafen nachts.
Wichtig:gehen Sie ´s langsam an.Sie brauchen Frühstück.
Die entscheidenden Kriterien für die Nahrungsaufnahme ,welche selbstverständlich auch für das Nachtmahl gelten:Gewöhnen Sie sich langsam an die fremde Kost!
Fast alle klassischen Magenprobleme eines Fernreisenden beruhen entgegen gängiger Meinung nicht auf Verunreinigung oder Qualitätsmangel der Speisen,sondern auf Unwissenheit und entsprechendesFehlverhalten.
Die Thais sind sehr reinliche Menschen ;auch aufgrund ihrer Religion.
Möglicherweise auffällige Unordnung hat nichts mit Schmutz zu tun.
Alles was den menschen betrifft ,ist hygienisch.
Die Entsorgungsprobleme der Städte haben organisatorische Ursachen.Bestes Beispiel ist das Verkehrschaos.
Bedenken Sie :der lange Flug,der Schlafmangel und das Klima haben Ihren Körper geschwächt.
Meiden Sie Salate, ungekochte Speisen und ungeschältes Obst.
So sehr Sie danach dürsten:möglichst keine eisgekühlten Getränke.Kein Speiseeis.
Trinken Sie Wasser.Nicht die Chlorbrühe aus der Leitung.Nein,nein,da sind keine Erreger d´rin.Bei dermaßen viel Chlor.Aber Chlor schädigt Ihre Darmflora.
Trinken Sie Tee.
Meiden Sie Alkohol, wenigstens ein paar Tage.
Bestimmt gibt es Frühstück im europäischen Stil:Toast, Müsli, Eier.Um Gottes Willen nur für den Anfang.Es wäre ein Verbrechen, sich von dem ausgezeichneten Thaiessen fernzuhalten.Doch steigen Sie nicht gleich voll ein.
Sehr gut sind jede Art von Suppen.Man kann leicht eine Woche Suppen essen ,ohne einen Mangel an Abwechslung zu erleiden.
Alles gekochte und gebratene ist unbedenklich.Reis - außer bei Nudelgerichten stets vorhanden - ist sehr gesund,enthält viel Flüssigkeit.Stabilisiert den Magen.
Warten Sie mit Fischgerichten (gilt nicht für Fischbällchensuppe = Allheilmittel) bis Sie am Meer sind:es ist kein Vergleich.Ich esse selbst kaum Fisch ,aber in Thailand.
Wichtig für die ganze Reise und natürlich zu Beginn:  Scharf heißt scharf!!!
Achten Sie auf die Worte "pett" oder "prik"(scharf) gar in Verbindung mit "maak"(viel).
Ach so,sie waren schon im Balkan,naja,ich kann Sie nur warnen,viel Wasser und noch besser gegen die Folgen der Würze,Reis bereitzuhalten.
Versuchen Sie nicht die Schärfe mit Bier zu bekämpfen.Ich kann Sie nur warnen.
Nach drei bis vier Tagen Umstellung können Sie ruhig alles probieren wonach Ihnen der Sinn steht.Die meißten Touristenrestaurants haben sich gerade was die Schärfe betrifft auf die Gäste eingestellt.Das ist leider oft mit Verlust an Originalität verbunden.
Scheuen sie sich nicht an jedwedem Ort zu essen was Ihnen gefällt.
Die Küche ist einfach und zugleich vielseitig,vitaminreich und immer frisch zubereitet.
Auch werden Sie feststellen,daß das gleiche Gericht von Gegend zu Gegend,sogar von einem Restaurant zum anderen sehr unterschiedlich schmecken kann.
Schmeckt es Ihnen irgendwo besomders gut?Gehen Sie unbedingt wieder hin! Man freut sich über treue Gäste. "See you again !" heißt die Devise.
Schon wieder müde? Schlafen Sie.Es ist notwendig um all´das Neue zu verkraften.
Bald hat sich Ihr Magen und die nnere Uhr ganz umgestellt.
Auch an das Klima werden Sie sich gewöhnen.
Vermutlich sind Sie in Bankgkok gelandet oder gleich an´s Meer weitergereist.Die Einstiegsbelastungen sind die gleichen.Nur Bangkok bietet aufgrund der Autoabgase extrem schlechte Luft.Das läßt sich nicht ändern.Schonen Sie sich daher,setzen Sie sich nicht unter Druck. Vieleicht fliegen Sie doch erstmal ein paar Tage an´s Meer.
Oder Halt ! Die königlich thailändische Eisenbahn ist sehr zu empfehlen.
Ein Schlafwagenticket ist das Richtige.

5. In den Süden

the famous pancake-manwrong way to eat sushi even in early morning*drei dinge braucht der mann: pat thai, sprite and son - glassesan einem strang ziehen*

Natürlich !  Also zum Bahnhof.
Selbstverständlich ist es Ihnen freigestellt die Dienste eines der gerade in Hotelgegenden sehr häufig ansäßigen Travel Agencies (Reisebüros) in Anspruch zu nehmen.Selbst das Ticket am Bahnhof zu erstehen ist etwas günstiger ,dabei ungleich heldenhafter und vollkommen problemlos.
Der Bahnhof ist es wert öfter als einmal besucht zu werden.
Sollte Sie weit entfernt logieren - ohh,Bangkok kann groß sein - oder schlecht mit den Buslinien - die öffentlichen Verkehrsmittel in Bangkok zu nutzen ,ist wirklich heldenhaft -nehmen Sie ein Taxi.Man ist schließlich im Urlaub.Genau.Konversation gefällig?
Oder diesmal ein Tuk - tuk.
Für schwache Gemüter oder Herzkranke ein bißchen nervenaufreibend.
Bitte Zurückhaltung zu üben.Die unmittelbare Verkehrseinbindung der offenen Dreiräder und der "effektive" Fahrstil im Gewühl des ortsüblichen Dauerstaus sind nicht unbedingt kontemplativ.Hartgesottene nutzen die Zeit zum Zeitung lesen.So manch sensitiver Verdauungsapparat jedoch gibt sich ob der achterbahnnahen Fortbewegungsstruktur uneinsichtig.
Als mit dem Gedanken gespielt wurde,die Tuk - Tuks aus dem Stadtbild zu verbannen,verhinderte nur der Wille der Bevölkerung eine entsprechende Verordnung.
Los jetzt,ein Tuk - Tuk.Nicht alle Tul - Tuk - Fahrer sind verrückt!
Nicht vergessen,den Preis vor der Fahrt aushandeln.Und noch eine Kleinigkeit,die oft nützlich ist,denn diesmal warten nicht Heerscharen von Taxlern auf Sie.Sie müßen womöglich einen eilig suchenden aus dem lebhaften Verkehr auf sich aufmerksam machen.
Winken Sie nicht !
Bewegen Sie mit gehobenen die geschlossenen Finger gemessen auf und ab und schauen Sie den Fahrer dabei an.
Das klappt sogar auf der Silom Road hinter geparkten Autos für die gegenüberliegende Straßenseite jenseits sechs aktiver Fahrspuren.Es besteht außerdem die Chance,daß er Ihnen auf diese Geste hin keine utopischen Preise als Verhandlungsbasis anbietet.
Der Bahnhof von Bangkok heißt Hua Lampong,Eisenbahn: Rot Fei. Sagen Sie das. Viele Tuk - Tuk - Fahrer sprechen null Englisch, können vielfach nicht Thai lesen oder schreiben.
Wie das Ihr Ansehen hebt, wenn Sie Thai sprechen und seien es nur diese Worte!
Für die Rückfahrt halten Sie am besten eine Visitenkarte Ihres Hotels bereit .
Wenn Sie nicht gerade im Royal Orchid,im Sheraton,Dusit Thani oder im Oriental ,welche selbstverständlich allgemein bekannt sind,wohnen,was seltsamerweise auch den Fahrpreis nach oben beeinflußt,sind diese irre hilfreich dabei,jederzeit den Weg nach Hause zu finden.In Thailand sind Visitenkarten sehr gerne gegeben.Sparen Sie nicht mit Lob über die Gestaltung.
Im Tuk - Tuk spürt man das überdurchschnittliche Abgasproblem Bangkoks natürlich verstärkt.Besonders im Stau mag das durchaus zu Unwohlsein führen.
Allerdings kann so eine Fahrt mit wachen Augen oft eine bessere Stadtrundfahrt alltäglicher Sehenswürdigkeiten werden.
still in full swing !
Wenn Sie möchten ,mieten Sie ein Taxi für den ganzen Tag ( zu dritt ader viert leicht aus der Urlaubkasse zu leisten ) und erleben Bangkok in seiner Vielfalt jenseits der Touristenströme. Das ist eine Vierundzwanzigstundenstadt !
Die Orte wechseln Ihre Gesichter nach Saison des Tages.
Sechs Uhr früh wird Fisch und Gemüse am Straßenrand verkauft.
the fish
Um acht Uhr ist der Bordstein frei für die uniformierten (!) Schulmädchen an der Bushaltestelle.
Vormittag normaler Betrieb in den dahinterliegenden Läden.
Apotheke*
Mittagshitze . . .
Nachmittag erkennt man Geschäftsleute auf ihrem Weg nach Hause.
Nach sieben,acht Uhr abends ,wenn die Geschäfte schließen und es bereits dunkel ist,wird das Nachtvolk rege und die Lokale bleiben geöffnet bis ... inzwischen sollten Sie laut Verordnung um zwei Uhr Nachts schließen.
Erst ab vier Uhr früh gehen die Mönche von Haus zu Haus,die tägliche Essensspende entgegenzunehmen,bevor über Wat Arun (Tempel des Morgens) der Tag sein neues Gesicht zeigt.
Gegessen wird immer !
Ach ja ,der Bahnhof.Da ist was los.Ticket wohin?,Süden,Hua-Hin,Had-Jai(nein,wir wollten ja Strand),Phuket,Koh Samui,Koh Pipi oder Patthaya ? Patthaya liegt nicht im Süden.Und Bahnlinie gibt´s dorthin auch keine.
Verzeihung ,ich schlage vor Sie entscheiden selbst, wohin die Reise gehen soll.
Zum Ticket: Ich empfehle 2.Klasse Schlafwagen mit Fan (Ventilator)  weil mir die Air Condition zu kalt ist. Die Asiaten sind insgesamt sehr stolz auf Ihre Air Condition,deshalb möchten Sie wohl zeigen, wie gut diese funktioniert.1.Klasse wird kaum noch angeboten.Die Konkurrenz des Flugverkehrs ist zu stark.
Wenn Sie ein 1.Klasse Ticket bekommen:greifen Sie zu billigster Luxus im kolonialen
Stil !
3.Klasse ? Man kann einen Sitzplatz reservieren ! Ist auch zu empfehlen. 3.Klasse ist abenteuerlich,ungefährlich bei Beachtung gängiger Verhaltensregeln und sehr kontaktintensiv. Thais bewundern Ausländer ,welche 3.Klasse fahren.
Sie werden wenig schlafen ,viel essen und kommen für ein paar Mark einige hundert Kilometer weit. Urlaub !?!
Zweite Klasse Schlafwagen,Abenteuer genug.
vieleicht bekommen Sie kein Ticket für denselben Tag,für den nächsten,spätestens für den übernächsten bestimmt.Die Wahrscheinlichkeit sinkt je mehr Personen Sie sind.Gerade zusammenliegende Betten gibt es dann oft nicht so schnell.Wenn Sie in verschiedenen Waggons schlafen können,kein Problem.Vieleicht haben Sie so mehr Spaß.
Meiden Sie die großen Feiertage,wie Songkran (14.April,Thai Neujahr),das westliche Neujahr und Weihnachten etc. für Fahrten.Alles ist dann überfüllt und man kriegt praktisch keine Tickets aus Bangkok heraus.
Noch ein ganzer Tag in Bangkok. Ein paar Tempel anschauen recht.
In Bangkok sind es ca. 800. Sie werden über die üblichen kaum hinauskommen oder schauen Sie einfach in alle adie Ihnen über den Weg laufen kurz ´rein.Das ist auch gut für Ihr Karma. Die ganz großen erleben Sie als prachtvoll.  Nicht versäumen !
Und ? Gepackt ? Taxi zum Bahnhof. Jetzt können wir ´s schon.
Zug suchen.Steht alles auf den Tickets und der bahnhof ist bestens beschildert.
Vieleicht haben Sie auch schon beim Ticketkauf bemerkt,daß die uniformierten (!) Bahnbeamten sehr freundlich und hilfsbereit sind. Königlich eben.
Es ist ein Traum in einem Zug  zu sitzen,der aus Bangkok heraus fährt.
Für alles ist gesorgt.Die Züge sind sehr sauber.
Etwa um 22.00 Uhr werden die Betten gemacht.Ein Ritual.Ein routiniertes.
Sie müßen dann nicht gleich zu Bett gehen,aber allzulange sollten Sie die anderen Fahrgäste nicht mehr stören. Die Türen der Waggons werden verschlossen und in jedem steht ein Wachtposten zur Verfügung.
Wenn Sie noch wachliegen,denken Sie über alles nach,was Sie bis jetzt gesehen haben . . .
Ja,komisch:manchmal am Abend blieben alle stehen und sprachen und taten nichts mehr.
Dann klang von überall aus Lautsprechern mit bester Telefonqualität altmodische Kapellenmusik.
Jeden Tag um sechs Uhr Abends und auch um sechs Uhr morgens ,aber da schläft man als Urlauber natürlich lieber,ertönt auf allen öffentlichen Plätzen des Landes die Nationalhymne auf den König und das Heimatland.Man steht still beim Hören.Die Untreuen kann man an einer Hand abzählen.
Sechs Uhr ! Aufwachen,in einer Stunde kommt der Zug an.
 Nur Zwei - Meter Männern werden die Betten etwas knapp erschienen haben ( die unteren - buchen ! - sind größer ).
Frühstück kommt sofort,war aber schon besser.
Ein bißchen hektisch könnte es jetzt werden,aber keine Sorge es gibt immer noch einen langsameren und die Thais kümmern sich um alle.
Außerdem sind Sie jetzt im Süden. Was heißt das bei uns ?
Im Süden ist es heiß. Trifft zu. Sieben Uhr morgens !  Was noch ?
Sagen wir ´mal: im Zweifelsfalle werden die Regeln etwas leichter außer Kraft gesetzt.
Man ist offener,lockerer.
MöbelTraktor
Genießen Sie es.Sie können machen was Sie wollen.Es ist immer warm,es ist immer auf,der Süden ist noch dazu günstig und es gibt immer zu essen.
Vergessen Sie auch hier nicht ,was ich schon über Respekt und Höflichkeit gesagt habe,aber Vergnügen ist das Vorrecht des Urlaubers und hier wird Ihnen jede Unterstützung zuteil.
Ein Hinweis:Verschwendung gilt als Zeichen von Dummheit.Überall auf der Welt wird diese gern ausgenutzt.Kleinlichkeit in Gelddingen deutet auf eine schwarze Seele.Möchten Sie eine schwarze Seele ? Es gilt Maß zu halten. 5 oder 10 Baht sind auch in Thailand nicht mehr viel Geld.Man macht darüber kein Aufheben.Jedoch leben noch immer in ganz Thailand Menschen einen ganzen Tag von diesem Betrag.
So kann man über 100 Baht durchaus verhandeln. Selbstverständlich hängt das auch von der Kategorie ab,in der Sie Reisen.
Urlaub ,Strand;Meer,Sonne - es regnet ???
Die Lösung: bestellen Sie unsere CD "KAEW - Rain Come " da ist Sie d´rauf !
Auch bei Regen ist ´was los. Und gar lustiger. Schließlich ist es immer noch genauso warm.
Und Morgen ist alles vorbei.

6. Sonne ,Strand und alles easy !

when we were live in lamaimr.lam - marshall - morissonwhere do you go my lovely ?
Frühstück ! Egal ob Sie sich für die einheimische - die wirklich von den Einheimischen gewöhnlich zum Frühstück bevorzugten Speisen,werden Sie zu dieser Tageszeit kaum vertragen - europäischen,internationalen - exakt bedeutet das:keiner Nationalität eindeutig zuordenbar - Varianten,oder gar das in den allermeisten Fällen aufgrund seiner Nahrungsmittelbasis schon unwürdige "American Breakfast" entscheiden:
Das Essen ist hier ,wie überall in Thailand die Attraktion.Es ist zu 99,99% ausgezeichnet.
Da Sie sich vermutlich in einem mehr oder weniger großen Touristenort befinden werden, ist die Auswahl überdurchschnittlich.Hinzu kommt direkt am Wasser das excellente Angebot an frischem Seafood(Meeresfrüchte),welches gerne auch auf Bestellung (Preisverhandlung siehe Taxi), für Gruppen und individuell nach Wunsch zubereitet wird.
Probieren Sie alle möglichen Gerichte und Restaurants,sowohl am Strand als auch im Ort aus.Manches Gericht mag Ihnen in einem bestimmten Etablissement besonders gut schmecken,ein anderes gerade nicht oder viel besser.
Ich könnte Ihnen veraten ,wo es das beste Kokosnußmilchshake (selten geworden) gibt,aber das wäre doch "reine Geschmackssache".
Was ein Restaurant nach außen trägt ,sagt nichts über die Qualität des Essens aus,höchstens über den Preis.Abgesehen davon,daß diese am Strand naturgemäß (Panorama !) als im Ort sind,gibt es teilweise starke Unterschiede (20 - 150 Baht Fried Rice;90 - 500 Steak),die oft nicht gerechtfertigt sein können.
Das gilt leider auch für andere Bereiche.
Sollten Sie trotz guten Eindrucks über den Preis verwundert sein:Fragen Sie gelassen und höflich(!) nach.Ein aufrechter Geschäftsmann wird Ihnen jederzeit zur Rede stehen.
Selbst wurde ich schon bei Bestellung auf die Kostspieligkeit eines Lobsters hingewiesen(damals ca.40 DM).Dabei war das Ergebnis der Bestellung derart exquisit,daß sich auch hier die Besten ,um das Wohl am besorgtesten zeigen.
Mäkeln Sie nicht an jeder Kleinigkeit herum !Viele Familienbetriebe haben weder reguläres Gedeck oder gleiches Geschirr,noch bedeutet "choice of salad" auf der Karte,daß Sie Salat wählen könnten,sondern nur,daß welcher dabei ist,der wohl eine gewisse Auswahl repräsentiert.
Sagen Sie genau was Sie wollen und Sie bekommen genau das.Außer es ist nicht verfügbar:Sollte es an Kokosnüssen für Milchshakes Mangel leiden,wird gängigerweise verbreitet,die zum Plücken abgerichteten Affen,würden streiken.Ich versichere Ihnen,es handelt sich hier quasi um eine hochdiplomatische Entschuldigung,da die Tiere keinerlei Gewerkschaft angehören.Eine modernere Variante ist ,den Mangel an Strom ,um den Mixer zu betreiben,vorzuschieben.Die Affengeschichte hat sich als beständiger erhalten,da inzwischen auch im Süden und auf den Inseln die Stromversorgung stabil über Unterwasserkabel vom Festland aus gesteuert wird.
Essen Sie nicht soviel es ist noch früh (?) am Morgen und es wird noch heißer.
Vieleicht wünschen Sie im Laufe des Tages ein wenig von dem gestrigen Regen zurück.
Allemal gibt es viel zu unternehmen.
There are smaller huts then this.
Typische Touristenunterhaltung wie Go-Kart-Bahnen,Paragliding,Tier- und Pflanzenshows,Wassersport und sogar Schießständen (lassen Sie sich nicht abhalten:hier können Sie legal mit scharfen Waffen schießen.Vieleicht heilt Sie die Erfahrung davon in Minuten mehrere Tausend Baht - min. 50 bis 300 - 400 DM - damit zu vergeben ein paar Bleikugeln zu verblasen),Tennis,Golf,Bunjee-Jumpen,Trainingscenter(Oh,ja,sehr persönliche Atmosphäre.Bitte keine europäischen Standards erwarten.Dafür sehr familiär.),Massage(medizinische,sehr zu empfehlen),Zöpfchenfrisur...alles da !
Interessanter sind schon ganz oder mehrtägige Bootstrips mit Tauchen.Tailands Korallenriffe sind vielfach international bekannt und geschützt.Viele bieten auch Kurse für Tauchlizenzen an.Nicht alle sind legitimiert.
Das ist kein Kinderspiel:achten Sie auf kompetente Betreuer,gut gewartetes Material etc. Preise sind flexibel.Hier widerum anzumerken,daß ein auffällig günstiger Preis nachdenklich stimmen sollte.Im Gefahrenfall sind Sie auf zuverlässig,verantwortliches Reagieren angewiesen !
Schauen Sie doch einfach auf eigene Faust die Gegend an.Umrunden Sie die Insel !
Ein Mietfahrzeug muß her !
Vieleicht ein neueres ?Ohne Blumen !Wenigstens auf dem Beifahrersitz.Aber dieses Modell: Daktari !
Hallo aufwachen:Linksfahrgebot !
Als Tourist sind Sie im Führen eines KFZs in Thailand quasi vogelfrei.Ein internationaler Führerschein ist vorgeschrieben,aber es gibt dahingehend keine Kontrollen.
Alkoholisiert zu fahren ist nicht erlaubt,aber verboten ist es auch nicht.
Zulassung der Fahrzeuge ist vorgeschrieben,fällt aber erst seit ca. zwei Jahren auf.Ein fehlendes Nummernschild hat keine Bedeutung ,wenn die Zulassung in Ordnung ist.
Sehr selten ist eine Versicherung von Mietfahrzeugen.
Vermieter,welche einer Haftpflicht- oder gar Vollkaskoversicherung vergleichbaren Schutz anbieten weisen ausdrücklich darauf hin. Diese ist dann,die Preise für Mietfahrzeuge vor Ort ( es handelt sich in keiner Weise um international vertretene Unternehmen ) sind sehr niedrig,im Verhältnis zu diesem sehr teuer.
Der Punkt ist :kommen Sie mit dem Linksverkehr zurecht? Sicher ?
Bleiben Sie aufmerksam.Auch nach Tagen irrt man sich noch.
Leichter als mit einem PKW ist das mit einem Motorrad.
Haben Sie einen Motorradführerschein? Ach vergessen Sie den Führerschein.Können Sie Motorrad fahren ???
Wenn nicht,nehmen Sie eins von den Kleinen.Die bringen´s leicht auf 90 km/h.
I am the Punk Panther and I do not appreciate you taking pictures from me in front of the toilet !
Bleiben Sie vorsichtig.Sie trinken nicht,andere tun´s. Es hat freilaufende Büffel...diese sind trotz weitgehender Regierungsprogramme nicht flächendeckend der Straßenverkehrsordnung mächtig . . . ein Büffel ist ohnehin meist in einer gewissermaßen fundierteren Rechtsform durchsetzungsfähig.
Hier fahren Achtjährige und Achtzigjährige mit diesen Dinger herum.Der 8jährige hat drei Jahre mehr Fahrpraxis als Sie.
Eine fehlende Versicherung ist nicht so tragisch.Ihre Person sollte lieber in Ihrem Heimatland versichert sein.
Eines ist klar: Sofern Sie in einen Unfall verwickelt werden,sind Sie schuld !
Natürlich nicht grundsätzlich,aber sollte sich diese Einschätzung auch gegen Ihre Einsicht durchsetzen: streiten Sie nicht.
Sie werden keinen Unfall haben,denn die Thais fahren sehr aufmerksam.Wichtig ist sich stets in seiner Absicht bemerkbar zu machen.Was eher häufig passiert,sind kleinere Schäden am Rückspiegel o.ä.,weil Sie leicht gestürzt sind oder das Moped umgefallen ist.
Reparaturen sind in Thailand sehr günstig ,da lohnt die ganze Versicherung nicht.
Gestohlen werden die Mietfahrzeuge praktisch nie,allerdings absperren sollte man sie immer.
Oh fast hätt´ ich´s vergessen:Prüfen Sie die Bremsen an Motorrädern ! Es ist keine böse Absicht - sie sind fast immer miserabel eingestellt.Seltsam,aber das lernen sie wohl nie.
Jeden Tag große Unternehmungen werden Sie kaum machen.Also morgens an den Strand und abends ...
Nachtleben.Davon haben Sie wohl schon gehört?
Das Nachtleben ist durchaus nicht so einseitig,wie uns die gängige Medienberichterstattung glauben macht.
Es gibt zahlreiche Bars mit Live - Musik.Traditionelle (!) Thai - Schmusesongs,Country,lokale Acts,Rock,Blues - Schuppen und Gelegenheit sogar für manchen Ausländer aufzutreten,was oft genug zumindest amüsant ist.
Bars ganz unterschiedlichen Charakters,VDO - Schuppen etc. und sogar Travel - Agencies und Telefonstuben (Zeitverschiebung) sind hier Teil des Nachtlebens.
Discos sind selbstverständlich und zum großteil auch sehr gut.
Der Besuch eines der traditionellen Thai - Karaokes,sei es mit Live - Band ( die Sänger ziehen sich ständig um )oder als VDO - Karaoke lohnt.Hier kommen eigentlich echt verliebte Paare her. Leute mit Liebeskummer. Wegen der  Erinnerung an Vergangenes oder den Kummer zu vertreiben.
Oder der Vater der Angebeteten sitzt drei Tische weiter. . .
Sie sind gerne gesehen.Bestellen Sie was.Hier wird nur gesungen und sehr leise gesprochen.
Auch die Transvestitenshows haben Tradition und sind hochprofessionell in der Darbietung.Öffentliche Boxkämpfe werden veranstaltet oder Fußballspiele aus der ganzen Welt übertragen.
Und es gibt immer etwas zu Essen.
Sollten Sie die Nacht erst zum Morgengrauen beschließen,erwarten Sie den Sonnenaufgang. Alle anderen stellen bitte den Wecker !
Spätestens um sechs Uhr taucht auch die Belegschaft auf.In Bangkok spielt man jetzt die Nationalhymne.Um diese Zeit wird nicht gesprochen ,nur geschaut.
Viel lernen über die Seele der Thais kann man aus den Sonnenaufgängen.

7.Süß ist das Touristendasein . La dolce Vita

blue ember heavenforever secret place - don´t ask
Sonne aufgegangen ?
Jetzt aber ab in´s Bett !   Solange sind wir noch nicht da.Der Alkohol und der Jetlag wirken auf fast vorsätzlich heimtückische Weise zusammen. Schlafen Sie aus. Und gönnen Sie sich einen ruhigen Tag,denn jetzt ist es halb Sieben und Sie können kaum länger wie bis elf schlafen. Des Tigers wegen. Gut gefrühstückt ? Und wohin solls als nächstes gehen ?
Abwechslung:in den Norden !  Oder noch mehr Strand ?
Die Strandhochburgen sind natürlich vornehmlich im Süden. Die Inseln am bekanntesten.
Alle mit deutlich eigenem Charakter und Stil ,allerdings im touristischen Angebot sehr ähnlich.Einzig die Entwicklung der Infrastruktur oder die Größe  der Insel,oder Felsen begrenzen die Möglichkeiten.
Auf den meisten Inseln herrschen erfolgreiche Bauvorschriften etc. um zu extreme Sünden zu verhindern. Ko Samet, ausnahmsweise im Osten, ist sogar Nationalpark und war zeitweise für den Tourismus gesperrt. So haben sich die Küsten,außer in Zentren ,wie Phuket,wenig verändert.
Lonely Planet
Sollten Sie einsame Strände ohne Errungenschaften wie fließend warmes Wasser,Restaurant und Elektrizität wünschen,so gibt es sie: auf kleineren,entfernteren Inseln,am abgelegenen Festland. Finden müßen Sie sie selbst.
Genügt aber ein Strand ohne Herden von Bars und Bungalowdorfketten,abseits des Strudels,so finden Sie ihn auf den bekannten Urlaubsinseln in allen Standards und sind trotzdem von "Allem" nur 10 km weg.
Also wohin? In den Norden. Ein Ticket !
Im Süden, werden Sie feststellen,ist die Beschaffung eines Tickets etwas tückischer,jedoch nicht wirklich unmöglich. Der Punkt ist,wenn Sie sich auf einer Insel befinden,sind Sie in den meisten Fällen auf Travel Agencies angewiesen.
Diese wollen Ihnen ein Busticket andrehen !
Tatsache ist,daß die Züge nach Bangkok weniger leicht zu buchen sind und zurückgenommen werden Tickets nur in den Festlandbüros.Möchten Sie von heute auf Morgen fahren,wird Ihnen oft nur der Bus bleiben.Probieren sollten Sie es immer mit dem Zug.Sitzplätze Zweiter Klasse oder gar Dritter Klasse sind eigentlich stets zu bekommen.
Oder fliegen ? Klar ! Aber nur wenn Sie mir versprechen von Bangkok nach Chiang May wieder den Zug zu nehmen.
fliegen bietet sich auch an,um die oft genug unzureichend gepflegten Fähren zu sparen,da Züge bekanntlich nur selten auf Inseln fahren,was vermutlich am Aquaplaning liegt.
Flugtickets sind insofern unproblematisch,da Sie in allen Travel Agencies ,welche authorisierter Agent von Thai Airways oder Bangkok Airways ist,gut beraten werden.
Achtung - authorisiert.Verkaufen tun die Tickets alle.Die sind dann auch O.K. aber mit einem zugelassenen Agenten gehen Sie kein Risiko ein.
Gerade in der Saison kann es auch hier zu Buchungsengpässen in den unmittelbaren Folgetagen kommen.Also frühzeitig planen und buchen.Anzahlungen sind üblich(Deposit).
Sie haben das Ticket für morgen.Na,also,und fliegen tun wir auch.So können wir wenigstens über die Busse ein anderes Mal reden.
Bevor Sie den Rest des Tages verplanen:nehmen Sie sich für die Abreise genug Zeit.
Ansonsten:Tickets machen hungrig !

8. Die Familie,der König,Bhudda.

we are happy at work while we know what forI ´ve got my cigarette,you get your injection.
Genau und deshalb gehen wir in Ihr Lieblingsrestaurant und erzählen,daß Sie morgen abfahren! Und schon sind Sie "special guest".
Wohin es geht,wie Sie reisen - Aaah,fly - wann Sie zurückkommen (sic !) ? Ja,das ist sehr wichtig.Lügen Sie nicht.Im Zweifel seien Sie diplomatisch.Das vesteht in Thailand jeder.Und natürlich ,was Sie bestellen,werden Sie gefragt werden.Nach dem Palaver sind wir wirklich hungrig.Wahrscheinlich wird Ihnen angeboten auch das Abendessen in möglichst größerem Ausmaß im selben Restaurant einzunehmen.Wenn Ihnen der Vorschlag gefällt, sagen Sie zu.Wenn Sie nicht sicher sind,seien Sie diplomatisch.
Und grüßen Sie immer alle,die Sie kennen,wenn Sie ihnen begegnen oder deren Laden passieren.Wenn Sie möchten erzählern Sie ein bißchen,daß Sie abreisen.So kommt man in´s Gespräch.Könnte sein,daß Sie heute mehr Leute kennenlernen,als in den letzten Tagen zusammen.Da sollten Sie den Rest des Tages pflegen:Lassen Sie sich auf Alles und Jeden,der Ihnen angenehm ist ein. Freundschaften sind vielfach (!) echt.Das Problem ist ein vollkommen sachliches,von äußeren Umständen bestimmtes,doch nichtsdestoweniger extrem zwiespältiges:Sie fahren morgen weg.
Ein normaler Thai,der Sie ohne den "Suff" oder ein offenkundig geschäftliches Interesse sympathisch findet,investiert echte Gefühle !!!
Er zeigt das indem er beschämt ist,wenn Sie die ganze Zeche bezahlen oder er Sie sogar selbst einlädt.Er fragt Sie unablässig aus,ist um Ihr Wünschen und Wohl besorgt.
Hört geduldig zu. Strahlt - lächeln tun die Thais ja immer - und spricht bisweilen in ernsten Angelegenheiten mit unbewegtem Gesicht und Stimme. Und : Er wird Sie nicht alleine lassen,bis der Abschied kommt.
Viele Thais leben nicht mit ihrer Familie.Wie schon geschildert ist diese aber das Glück jeden Thais. Die Familie bietet Kontinuität,Sicherheit.Sicherheit in existenziellen Dingen und emotionale Sicherheit: Geborgenheit.
Bei aller Freundlichkeit,Fürsorge und Respekt,die Ihnen in diesem traumhaften Land widerfahren sind,glauben Sie mir an dieser Stelle: In diesem Land geht es hart zu.
Manches von der Fröhlichkeit ginge in Westeuropa gut als Galgenhumor durch.
Das harmloseste Beispiel sind gängige Scherze über den Bangkoker Smog und selbstredend zugehöriges Verkehrsaufkommen.
Die allermeisten Menschen haben viel zuwenig zum Leben.Diese Menschen wohnen natürlich in den Provinzen.Eben deshalb arbeiten einzelne Familienmitglieder in der Großstadt oder eben Handels- und Touristenzentren um an der dortigen Prosperität teilzuhaben.Sie sind Freunde wie Sie.Echte Freunde sind sind für den Thai schwerer zu finden,denn für ihn sind den Meisten ihre Familien doch viel näher und er selbst hat keine vor Ort.
Also suchen sie einen Bruder ,eine Schwester.So nennen die Thais ihre echte Freunde,welche meist in derselben Situation leben konkret "brother" und "sister",wenngleich sich beim bloßen Ansehen offensichtliche Zweifel an genetisch begründeten Gemeinsamkeiten hegen.
Wenn Ihr Freund Sie nicht alleine läßt,ist das ein Zeichen dafür,daß er sich für Sie verantwortlich fühlt.Deshalb ist er auch wirklich traurig,daß Sie wieder fortgehen.
Je länger Sie da waren,umso schlimmer wird das.Andererseits ,die Fatalität Ihrer Abreise ist ihm vermutlich bewußter als Ihnen.Er hatte schon viele ausländische Freunde.Die meisten hat er nie wiedergesehen,obwohl einige es ihm versprochen hatten.Manche sogar geschrieben.Machen Sie ihm bitte nichts vor.
Und seien Sie nicht zu diplomatisch.
Es könnte auch eine Frau sein oder selbstverständlich für weibliche Leser ein Mann.
Nur in diesem Fall geht es darum,daß die Frau beim Abschied weinen wird.Die Tränen sind Ausdruck aufrichtiger Empfindung.Sie zeigt das Ihnen zu Liebe.Auch nur ein bißchen.Öffentlich gezeigte Gefühle sind nicht schicklich.
Bei allem Schrecklichem,was über Thailand und seine Menschen verbreitet wird und sollte nur die Hälfte wahr sein:auch Mann und Frau können in Thailand Glück finden.
Das ist kein Kinderspiel.
Treffen Sie ein Pärrchen,das dem Sextouristenklischee entspricht ( gemischtnationale Pärrchen , in denen eine weibliche Ausländerin vorkommt,sind wohl hauptsächlich aus Gründen körperlicher Größenverhältnisse seltener ),urteilen Sie nicht vorschnell.
Kann gut sein,daß es sich um ein absolut einwandfreies,aufrichtiges Verhältnis handelt.Vieleicht noch nicht einmal eine Freundschaft,sondern pragmatische Dienstleistung (Reiseführung,Wäsche etc.).
Ob die beiden miteinander schlafen,sollte dabei doch deren Privatangelegenheit bleiben dürfen.
Keine Sorge :auffällig unangenehme ,männliche Probanden fallen unangenehm auf.Und wenn das Fräulein nachhelfen muß.
Und das ist es auch warum Sie nicht richten sollten.Was verleiht Ihnen schon das Recht.Sie haben keinen Einblick ,der ausreichend vollständig wäre.Hier richtet das soziale Kollektiv und das ist trotz eindrucksvoller Effektivität durchaus menschlich.
Wird es nötig eine vorstehende Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben oder einen hohen Geistlichen um die Entscheidung zu bitten,so wird dieser sehr ausführlich prüfen,was vorgebracht wird (denn das geschieht ja nur in sehr schwerwiegenden Fällen ) und trotzdem vermutlich keinen durchweg eindeutigen Standpunkt beziehen,sondern Schuld und Sühne aufwägen.
Nur Verbrecher opfern Menschen.  Menschen opfern dinge,Nahrung,Zeit.
Gleichwohl auch in Thailand der Großteil der Menschen keine abgeschlossene Erleuchtung vorweisen kann und daher alle Irrtümer der Welt hier genauso stattfinden und häufig in besonders krasser Ausprägung,sind die Ziele doch anders gesteckt.
Je souveräner ein Mensch wird,desto mehr sollte er sich persönlich zurückhalten.Keinesfalls selbstsüchtige Ziele anstreben.
Materielles betreffe ihn so wenig als möglich. Energie ist was herrscht.
Die Skrupellosen und Lieblosen hier streben genauso Macht und Einfluß an,aber sie stehen nicht an der Spitze.
Fragen Sie Ihren neuen Freund oder Freundin über Alles aus,was Sie wissen möchten.
Fragen Sie nach dem Gesellschaftssystem,der Regierung,der Familie.
Fragen Sie nach dem König.
Nach Bhudda.

9.Ausgezeichnetes Flair
the misty morning trainmyanmar trade center towers - usually no terror atempts here
Und da zahlen Sie auch schon den Preis für die Bequemlichkeit des Fliegens.
Nein,diesmal geht es nicht um Geld ! Wenn Sie in Bangkok ankommen,werden Sie vieleicht wünschen über Nacht noch im Gedanken die letzten Tage Revue passieren gelassen zu haben. So schnell sind Sie plötzlich so weit weg wie Bangkok von einer Palmeninsel voller Glückseligkeit. Sehen Sie,ich weiß schon warum ich den Zug favorisiere.
Na schön.Bangkok ist eben sehr einnehmend.Ganz " professionelle" haben schon vor Abflug ein Anschlußticket für denselben Tag bei einer nicht unprofessionell arbeitenden Travel - Agency gebucht.Das kostet zwar ein paar Mark mehr,allerdings bis zu 60 %,was immerhin dasselbe ist und sehr für die seit über zehn Jahren stabilen Eisenbahnpreise spricht,ist aber 98% Garantie,daß Sie diese hochinteressante Stadt ohne Übernachtung wieder verlassen können.
Die Chancen (außer an Feiertagen,Sie erinnern sich) einen Anschluß nach Chiang Mai zu bekommen,sind um ein Vielfaches höher,da es unentwegt Züge nach Chiang Mai gibt.Bis spät in die Nacht.
Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt in Thailand und das absolute und konkurrenzlose Zentrum desNordens. Im Reiseführer steht sicher "Rose des Nordens".
Nun der Duft steht dem der Hauptstadt in Nichts nach,Dornen hat sie. Hat sie !
Schön ist sie trotz aller Expansion und Modernisierung. Schön, weil sie vielfältig ist.
Lebendig.Eigenartig. Ja,Chiang Mai hat viele Eigenheiten,die sich wohl nur in Jahrhunderten wandeln.Viele Orte und Plätze.Ist sehr viel sanfter in der Nacht ,oh,keinesfalls am Abend und sehr heiß am Mittag.
In jedem Fall führt der Weg nach Norden,nach Chiang Mai !
Sie wissen was das heißt ,wenn Sie Schlüße ziehen können und ein wenig Hintergrund kennen.
Sie werden wohl ein bißchen Zeit haben in Bangkok:Fahren Sie zum Bahnhof - Taxiprozedur ist nun ja bekannt - geben Ihr Gepäck auf,bei der Gepäckaufbewahrung in Hua Lampong,das ist billig und sicher. Sie wollen doch für die paar Stunden kein Zimmer nehmen  ? Wir sind wohl nicht müde ?
Na also,der Bahnhof liegt so nah an Chinatown,daß Sie zu Fuß losziehen können.
Mit einem Spaziergang - leicht auch 3 - 4 Stunden -durch Chinatown sind Sie atemberaubend gut unterhalten.
modern times*
Sollte Sie nach fremden Essen hungern...
Sehen Sie es ist unbeschreiblich. Nicht versäumen ! Nicht versäumen !!!
Letztendlich verirrt ? Kein Wunder !
Das einzige was man da braucht ist ein Taxi. Hua Lampong hieß der Bahnhof.
Haben Sie´s irgendwie eilig,sagen Sie "läo,läo".Das heißt Schnell,schnell.
Könnte sich aber auf den Preis auswirken.
Tja und so weit waren wir ja garnicht weg.Hätten wir auch so gefunden.
Gut,das Sie´s nicht versucht haben.  Bangkok kann groß sein.
Quatsch,Bangkok ist groß.
Die späteren Züge so ab 22.00 Uhr kommen erst gegen Mittag in Chiang Mai an,so können Sie noch den ganzen Vormittag ( 6.00 Uhr Wecken !) aus dem Fenster den nordthailändischen Gebirgsnebel verfolgen.Das ist sehr schön.
Aber viel besser :die späteren Züge bestehen großteils aus alten innen noch holzverkleideten Waggons.Die sind etwas abgenutzter,aber sauber und vermitteln mit all den alten Beschlägen und Schildern unglaubliches Flair.
Häufig sind die späteren Züge weit weniger stark gebucht,so daß es viel ruhiger zugeht.
Vor allem tauchen kaum Touristen auf,die welche immer im Streß (man kennt das: westliche Zivilisation ) der Zeit mit möglichst früher Buchung ein Schnippchen zu schlagen versuchen,tendenziell die Züge um 18.00 / 19.00 Uhr belagern,damit sie um 6.00 Uhr früh in Chiang Mai ankommend auch wirklich das beste Zimmer aussuchen können.
Tief in meinem Innern hege ich den Verdacht diese Ticketpolitik basiert auf einer undurchsichtigen Absprache Bangkoker Travel - Agencies und Chiang Maier Taxifahrerkomissionen ,
in welcher Touristen nur eine stillschweigende Hinnahmefunktion einnehmen.
"What do you want to drink,Sir?"
...Damals in den "Dreissigern" als in Europa Krieg herrschte und die Vereinigten Staaten unangefochten an der Spitze der Welt standen,war er unterwegs in den tiefsten Norden Thailands...Zuerst in die Haupstadt "Chiang Mai".
Dort sollte sein Kontaktmann auf ihn warten.Ein Einheimischer,welcher ihn unbekannterweise im Auftrag höchst inoffizieller Organe in die Dschungel geleiten sollte,um dort mit den berüchtigsten Drogenbaronen des goldenen Dreiecks zusammenzutreffen.
Did you bring the money ?*
Er hatte einen Handel vorzuschlagen....
"What do you like to drink,Sir? Singha Beer? Coke,Fanta,Sprite ?"
Sind wohl ein wenig eingenickt ?
Ausgezeichnetes Flair diese Waggons.

10.Keine Angst ! Geborgenheit,Sicherheit.

ich find´dich leise !yes sir, I can Boogie !beautiful lady,sweet,no pr´blem,cheap,can marry too...
Mit Drogenbaronen werden´s Sie´s kaum zu tun bekommen.
Tatsache ist,daß der ehemals in Thailand blühende Opiumhandel durchaus wirksam seitens der Regierung bekämpft wird.
Aber schon bald wird Ihnen eine der Eigenheiten Chiang Mais begegnen,welche aus derselben Zeit stammen könnte,deren Flair noch in den besagten Waggons wirkt.
Jeder bekommt für alles immer Provision. "Comission" ist das Zauberwort.
Selbstverständlich sollen Sie davon nichts mitbekommen,also halten Sie sich  ´raus.
Schauen Sie aber ruhig was passiert,wenn z.B. ein harmloser Taxifahrer - so was gibt´s in Chiang Mai auch gar nicht - also ein Taxifahrer Sie vom Bahnhof in ein Hotel bringt oder gar in ein Ladengeschäft und andere Verkaufsplätze.
Es mag nicht zu 100% der Fall sein und es ist nicht wirklich unüblich in den anderen Provinzen,aber in Chiang Mai ist gegen die comission kein Kraut gewachsen.
Tja,und das könnte schon im Zug beginnen,so Ihnen ein Getränkeverkäufer Ratschläge zu Vergnügungen oder gar eine empfehlenswerte Unterkunft zukommen läßt,erwartet er vermutlich dafür ein Trinkgeld (10 - 20 Baht).Wenn Sie ihn nicht um seine Ratschläge gebeten haben,müßen Sie ihm nichts geben,obwohl er dann wohl etwas mißmutig reagieren dürfte,was Sie nicht kümmern braucht.Aber wenn Sie ihn bezahlen wollen,gibt er Ihnen womöglich noch mehr Ratschläge,also handeln Sie nicht vorschnell.
Wie auch immer wird es wohl langsam Zeit zum Schlafen,denn nicht zuletzt werden Sie auch in diesem Zug gegen 6.00 Uhr morgens geweckt,wenngleich Sie kaum vor 11.00 Uhr Vormittags in Chiang Mai ankommen dürften.Sie haben demnach noch einige Stunden Gelegenheit die veränderte Landschaft zu betrachten.In gewisser Weise ähnelt sich der größte Teil der Streckenabschnitte sehr,denn immerhin durchqueren Sie zu einem großen Teil Dschungelgebiet vielfach abseits normaler Infrastruktur.
Dieser Dschungel ist nicht spektakulär,doch immerhin Dschungel.
Ist von Markt Schwaben bis Bottrop zusehends Mangelware.
Starnberger See mit Alpenblick: Definitiv kein Dschungel !
Immer wieder tauchen Dörfer,Straßen oder ein in Fels gehauener Buddha ( in Fahrtrichtung rechts ) auf.
Bahnhof in Chiang Mai ist schnuckelig !
Ein kleiner schlichter Kopfbahnhof. Hier endet die königlich-thailändische Eisenbahnstrecke.
Lassen Sie sich von der Idylle nicht täuschen.Chiang Mai boomt seit Jahren und !!!
es erwarten Sie Taxifahrer.
Zum Glück viel weniger als bei der Ankunft der Frühzüge,welche voller Touristen sind.
Also knausern Sie mit dem Preis ,er kriegt ja die Comission.Auf Ihr selbstgewähltes Guesthouse sollten Sie bestehen - der weiß schon wo das ist - und sein Gejammer über den Verkehr mit Humor quittieren.Sie könnten z.B.anmerken aus Bangkok kommend den entspannten Verkehr zu genießen.Vieleicht ist er dann weniger nervig.
Ansonsten gibt es in Chiang Mai sehr unterschiedliche Sorten Taxifahrer: von bravsten Familienvätern bis zu modernen Freaks mit Quadrophonie,Lichtorgel und Fernseher im Tuk-Tuk,das selbstverständlich in amerikanischer Dragster - Lackierung gesalbt ist.
Allerdings NIE ohne einen Buddha.
Die Prozeduren dürften inzwischen bekannt sein.Versuchen Sie nicht darauf hinzuweisen,Sie hätten das Guesthouse selbst gewählt,wenn der Fahrer seine Comission einfordert.Diese ist im Preis kalkuliert,das Zimmer wird nicht billiger,er Ihnen aber böse sein,die Comission trotzdem bekommen und Sie als kleinlich dastehen lassen.
"Freunden" Sie sich mit dem Personal,gar mit dem Besitzer an.Im distanzierten Maße ,wie Sie das vieleicht nach einigen Tagen Thailand schon kennen.
Alle Gästhäuser haben alles im Angebot.
Oder hat Ihres keinen Service für alle möglichen Tempeltouren,Trecking und Wäscherei etc.:suchen Sie ein Anderes.
Chiang Mai selbst bietet viel. Tempel ,Altstadt,Doi Suthep,
die Welt ist Klang: monophoner Synthesizer asiatischer Tradition.Lange vor Yamahas DX 7*
den Nachtmarkt (Alles was das Herz begehrt : Handwerk,Fabrikware,Schuhe ,Seide,Silber,Kleidung...Handeln!!),
Geschichten,Nachtleben und Schlepper !
In Ch.M. existiert gediegenes Nachtleben. Das weltberühmte "Riverside" - ich weiß nicht was daran Weltklasse oder gediegen wäre,aber es ist originär stimmungsmäßig einwandfrei,fantastisch gelegen und bietet verlässlichen Service, zumindest deutlich über dem Niveau des in Ch.M. möglichen - steht angeblich in jeder Menge international relevanten Nachtclubführern in den Top 100.
Das Angebot zur Nacht ist sehr durchwachsen.Viele interessante Clubs mischen sich mit jeder Form würdeloser Lokale.
Viele werden Sie zum Trinken animieren,andere nur von Ihrer Prosperität profitieren wollen,sowie - Baron hin oder her - Drogen anzubieten versuchen.
Und Damen,verfügbar gegen Entgelt.
Klar trinkt man in einem Nachtclub und umsonst wird´s kaum sein.
Sogar das zumindest zurückhaltende( ! ) Anbieten von Frauen gehört quasi zum guten Ton. In einem guten,gehobenen Etablissement wird man jedoch immer respektvoll nach Ihren Wünschen vorgehen und nie auf Sie einzuwirken versuchen.
Bitte - andere Länder ,andere Sitten - besonders ,wenn Sie dem Eigentümer sympathisch sind ,empfindet er das Antragen der Dienste eines seiner Mädchen - ein Nachtclub ohne Mädchen ist in Thailand nicht existent - als Gastgeberpflicht,welche nur sehr höflich auszuschlagen ist.Sollte das Angebot gar ernsthaft kostenfrei sein - sagen Sie mal warum mag der Sie so - gilt die Ablehnung praktisch als Beleidigung,wenn nicht g´rad Ihre Frau neben Ihnen sitzt,aber dann gibt´s auch das Angebot nicht.Verheiratet sein an sich, ist kein Argument. Das einfachste wäre sich mit dem Fräulein eine Zeit zurückzuziehen und vieleicht ein bisschen zu singen,Karten zu spielen etc. und den Schein zu waren.
Das Gesicht des Gastgebers zu waren ,ist bedeutend ,beweist großes Verständnis und wird entsprechend honoriert.
Gezwungen,oder auch nur bedrängt werden Sie trotzdem nur in SCHLECHTEN Bars.
Verlassen Sie diese.
Gut wäre Sie brächten einige Tage Zeit mit,denn Ch.M. ist nicht nur eine Stadt,sondern auch eine Provinz,die viel zu bieten hat.
Auch die nördlichen und teils östlich gelegenen interessanten Provinzen sind von hier aus,ausgezeichnet zu erreichen. Sehr von den bereits erlebten Eindrücke erwarten Sie im Norden. Der Norden ist ganz anders,obwohl auch hier dieselben inneren Werte,Beweggründe,Voraussetzungen der Menschen,wie im übrigen Land gelten.
Durch die verschiedenen Lebensumstände gefärbt und vor allem Anderen ,Ihnen zugänglicher.
Das geht schon damit los ,daß Sie hier aktiver reagieren müßen ,um alles mitzukriegen.
Verstehen Sie : hier ist kein Strand.
Wäre zu überlegen,das hier bald Gelernte mit zurück in den Süden zu nehmen.
Es gibt Berge ( bis 2300 Meter ) ,Dschungel ( der ohne echte Tiger ),grüne Grenzen,Schmuggel,vereinzelt räuberische Gruppierungen und keinen Zug.
Die Busse sind zahlreich,allerdings mit VIP ist essig.  Höchstens etwas verblasste AirCon.
Sie können Motorradtouren machen (empfehlenswert bei Fahrsicherheit und Kondition).
Treckingtouren mit professioneller Leitung und Beratung sind Standard.
Nichtsdestotrotz schweißtreibend. Von exorbitant unterschiedlicher Qualität !!!
Die Zusage das angebotene Gebiet sei unberührt oder wenigstens nur dünn besucht, ist zwar nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen ,aber nicht einzuhalten. Wählen Sie nach Sympathie und Gefühl.
Das Dschun - Gel obgleich ohne Tiger beherbergt gelegentlich unerfreuliches Kleintier.
Achten Sie ein wenig wohin Sie treten.
Eine Anmerkung: Kreditkartenbetrug ist in Ch.M. irgendwie Volkssport.Geben Sie Ihre nicht aus der Hand.Auch hier gilt die Regel: Wer sich ungefragt an Sie wendet und keinen offensichtlich geschäftsüblichen Grund vorweisen kann (Taxifahrer,Händler etc.),noch dazu auffällige Fragen stellt,ist mit großer Aufmerksamkeit und Vorsicht - höflich ! - abzuwimmeln.
Im ländlichen Teil der Provinzen werden Sie zumindest ansatzweise Gelegenheit haben einem Teil des Familienlebens ansichtig zu werden.
Jetzt machen Sie Ihre Augen auf !
Auch das sieht man in Europa nur noch selten: 3 Generationen leben im selben Heim.
Mindestens drei. Denn Kinder haben die Thais aus nun ja schon bekannten Gründen meist mehr als nur 2 oder 3. Auch die Brüder und Schwestern,Onkel und Tanten...leben oft im gleichen Haus oder im bald daneben gebauten,denn die vorangegangene Generation war eher noch kinderreicher. Diese Geschwister haben auch Kinder und aller dieser großeltern leben mit Ihnen. Vieleicht noch jemand Verwitweter aus den Geschwisterreihen,ein nicht wirklich blutsverwandter aber der langen Gemeinschaft im Dorf oder der Freundschaft der Familien wegen dem gleichgestellter Mensch,gar ein Urgroßelternteil ,so das Schicksal die Länge des Lebens erlaubt, könnte gelegentlich dabei sein.
Der langen Rede kurzer Sinn: eine durchschnittliche Familie bietet gut und gerne 20 - 30  Personen auf,welche in bis zu drei Häusern bzw. im gleichen Dorf wohnen.Wohlgemerkt Holzhäuser,Pfahlbauten mit einer,vieleicht zwei Ebenen,und außer dem großen Gemeinschaftsraum kaum abgegrenzten Flächen. Kinderzimmer könnte man als Errungenschaft neureicher bangkoker Familien gelten lassen,auf dem Land:unmöglich.
Auch separate Schlafräume sind nicht üblich und höchstens "in der großen Stadt" Zeichen des westlichen Einflußes.
Man möchte sagen ,die ganze Bande schläft zusammen mit einem Berg von Kissen und Decken nebeneinander am Boden. Vor allem die Kinder liegen dann kreuz und quer beieinander.
Diese Methode bietet Wärme in kälteren Jahreszeiten,ein starkes Gemeinsamkeitsgefühl - auch vor dem Einschlafen hockt man ja schon zusammen - da müßten etwaige Zwistigkeiten schon ausgeräumt werden,
Geborgenheit und Sicherheit.
Bei dem Maß an Tabuisierung der Geschlechtlichkeit - Geschlechtlichkeit gehört definitiv nach Thai - Empfindung nicht in die Öffentlichkeit,und zwar in keinster Weise.Anbieten,Handel,Ein - und Ausfuhr von pornographischem Material ist strengstens untersagt.z.B.wurden bereits Touristen am Flughafen mit politischen Magazinen deren Titel unbekleidete Frauen abbildeten,belangt.Die natürlich auch in Thailand existenten Häuser für alleinstehende Männer,welche keinerlei Möglichkeit zu sexueller Aktion außerehelicher Natur haben,befinden sich verborgen,ohne Hinweis oder Schild in schlechten Bereichen oder ausserhalb der Städte und Dörfer,erkenntlich nur für "Eingeweihte" und durch subtile Signale. Der ganze offene Rummel und alles daraus sich Ergebende um den Tourismus in dieser Hinsicht hat die immense Nachfrage gepaart mit den von den Ausländern zur Verfügung gestellten Geldmittel - ein einfaches Mädchen vom Land bringt es in Zentren  leicht ! auf das Einkommen eines Arztes mit eigener Praxis - hervorgebracht.Diese Vorgänge bestehen ausschließlich ausserhalb der regulären Gesellschaft. Oft verstehen es die Betroffen selbst die Einkommensquelle von Ihrem Privatleben zu isolieren.In Bangkok allerdings entstand schon etwas wie ein "Straßenstrich".Dies als absolutes Unding nur durch die sprichwörtliche Thai-Diskretion möglich geworden wird von den zuständigen Stellen aufs schärfste bekämpft und selbst trotz des Devisenbedarfs und allen Statistiken zum touristischen Verkehr zum Trotz verfolgt die Regierung langfristig konsequent auch die Eindämmung
des Angebotes in den dafür bekannten Zentren.Das Problem ist vielschichtig.
Allein wenn es so einfach wäre,wovon sollten eine Million (nach offizieller Schätzung,in Wirklichkeit sind´s fünfmal so viel ) Prostituierte denn Knall auf Fall ihren Lebensunterhalt bestreiten ?
Wovon deren von denselben unterstützte Familien.Schließlich gibt es auch so genügend Erwerbslose ,Bettler etc. denen ein Sozialnetz mangelt.
Also bei dem Maß an Tabuisierung der Geschlechtlichkeit und der familiären Schlafgewohnheiten ,ist in mir durchaus verschiedentlich die Frage aufgetaucht,wie die Thais eigentlich zu so vielen Kindern kommen.
Dem "jungen Paar" wird zwar eine Zeit lang ein bestimmt nicht schallsicherer Raum zugestanden,aber dafür ist nicht lange Platz.
Anspruch auf separate Räumlichkeiten hat nur das Familienoberhaupt.

11.Der Tod,das Leben,Karma. May pen Ray ( Nichts ist was ) !
Listen: I hate these people taking pictures of me !The Master himselfSerpentinen

Je nach Wohlstand mag die neuere Entwicklung abweichen und kleinere Familien ( die Nachkommenschaft dient nicht mehr notwendigerweise zur Alterssicherung ) teilen sich ein verändertes Platzangebot ( Bauten westlichen Standards und Gestaltung ) im mit Arbeit und besseren Löhnen lockendem Bangkok oder Chiang May,so daß jüngere Familienmitglieder ihren Geburtsort verlassen.
Zu allen möglichen , das heißt nichts anderes als immer wenn es möglich ist,und vor allem zu bestimmten Feiertagen kehren diese nach Hause zurück.
Beispielhaft mag ein Entwicklungsprogramm der Regierung gelten,daß industrielle Betriebe in ländliche Gebiete zu siedeln sucht,da laut Erhebungen die Motivation der Einheimischen in Heimatnähe zu arbeiten extrem hoch sei.Was den Wohlstand und die westlichen Standards betrifft,gilt Ersteres in den größtenteils auf  Basis der Agrarwirtschaft ihr Einkommen bestreitenden Provinzen noch sehr bedingt und Letzteres ist zwar durch moderne Medien stark forciert ,doch allerhöchstens eine Generation alt und da spielt bei aller Lust am Neuen die Tradition mit eine der größten Rollen in der Thai - Seele.
Die Insignien allein bestimmen nicht die Größe.
Das gemeinsame Leben und Erleben ,das Miteinander in vorder - und tiefgründigen Existenzfragen prägen das tägliche Dasein praktisch jeden Thais von der Kindheit,über die Jugend ,zum Erwachsenenalter oft bis zum Lebensabend,so daß sein Selbstverständnis das eines Teils des Ganzen in den - so die östliche Denkstruktur Dynamik betont - Wechselwirkungen und Zusammenhänge der unterschiedlichen Ebenen eingebundenes Wesen ist.
Mögen Sie moderne wissenschaftsphilosophische Formeln ,gibt es der
"Mikrokosmos im Makrokosmos" einigermaßen treffend wieder.
Durch unmittelbare Wahrnehmung trainiert der Thai von Geburt an - die Thais werten ihren Lebensbeginn mit Augenblick der Zeugung  - seine Abhängigkeit ,die Zusammengehörigkeit und seinen Einfluß,die Bedeutung auf die nächste soziale Gruppe,seiner Familie.
Diese erweitert sich zusehends auf die Nachbarschaft und die Dorfgemeinschaft.Mit fortschreitender Entwicklung im Rahmen üblicher Schwankungen und menschlicher Schwächen entsteht eine Begriffsfähigkeit über seine persönliche Existenz hinaus.
Für den Europäer oft schwer nachzuvollziehen,sind dergleichen Mechanismen vor allem,weil diese kaum reflektiert werden und daher - schon gar nicht vom durchschnittlichen Teil der Bevölkerung - auf rational intellektuellem Wege vermittelt werden.
(intellektuelle "upper - class" Interpretationen - für meinen Geschmack wirklich bemerkenswert erfreulich in der Zielsetzung bei eindeutig klaren Formeln und offen wie angenehmer Gemütsstruktur - bieten Thailändische Universitäten : direkter Link  zu einer Auswahl)
Auch das nach westlichen Gesichtspunkten vordringlich im Hinterland noch unzureichend bestehende Bildungssystem zu abstrakten Inhalten steht dem im Wege,wenngleich derselbe Mangel an intellektueller Geistesbelastung die Wirksamkeit der spirituellen Schulung nicht unnötig behindert.
Ganz einfach ausgedrückt: die Menschen in Thailand - die Thais ,Sie erinnern sich: die Freien ) entwickeln und erlernen sich und ihr Dasein,durch die Imitation der erlebten Umwelt in der erfahrung auf allen Ebenen.
Das notwendige Korrektiv bzw. die Treibfeder des Fortschrittes ist die Unvoreingenommenheit gegenüber alen zu testenden Möglichkeiten bei bei auftretenden Vorgängen.Können diese nicht mit dem wertvollen Schatz der Erfahrung  und Tradition erfolgreich gemeistert werden,gilt es Lösungsvorschläge intuitiv in Betracht zu ziehen und weitestgehend ´mal eben d´rauf los zu probieren. Dies ist auch die strukturierende Formkraft zahlreicher KFZ - Reperaturbetriebe in Thailand.
Selbstverständlich schließt dies keinesfalls Konflikte aus,im Gegenteil,die rasante Entwicklung im Asien der Neuzeit - bedenken Sie : die neuere Spiritualität Thailands begründet auf den Lehren Prinz Gautamas ( Bhudda ) befindet sich seit gut 550 Jahren im dritten Jahrtausend ) und das massive, westliche Einwirken auf Wirtschaft und Kultur verstärken das diesbezügliche Potential.Diese Belastung stellt die Thailändsche Tradition auf eine harte Probe.
Prinzipiell werden Probleme und Konflikte jedoch als initiale Notwendigkeit für Lösungsvorgänge empfunden. Empfunden ? Naja,suchen Sie ´mal einen Thai,der sich mit Philosophie auskennt und dazu gut genug Englisch spricht.
(Probieren Sie´s ´mal im Tempel )
Das soll keinesfalls für persönliche zwischenmenschliche Konflikte gelten.Das gemeinsame Lösen eines sachlichen Problems ist stets auch sozial erfolgreich und wünschenswert,festigt die Einigkeit,beweist die Zusammengehörigkeit und bereitet entsprechend Freude.
Schließlich verfolgt man dasselbe Ziel.
Ganz große Schwierigkeiten hat der Thai mit Uneinigkeit zwischenmenschlicher Natur. Das ist leicht zu verstehen,so man die Familiengefüge kennt.Ohne Grund wird sich kaum jemand böse sein. Da gehts schon los.Eigentlich dürfte gar keine Ungereimtheit entstehen.Dies ängstigt den Thai sehr ,erschüttert quasi sein Urvertrauen.
aus logischer Folge streitet der Thai daher äußerst heftig und ausführlich.Offenbar um die emotionalen Energien abzubauen.ein solcher Mechanismus ist typisch,funktioniert bestens läuft aber weitestgehend unbewußt und daher ohne Kontrolle ab.Dies mag verschiedentlich zu Unverhältnismäßigkeit führen.
Leider teilweisel zu eklatanter und nichtwiedergutzumachender.
Allerdings: Menschen,die sich nicht streiten ,lieben sich auch nicht. Der Streit auch anderer Leute übt auf den Thai eine gewaltige Faszination aus. Im tiefen Innern dämmert ihn ,wie sehr  der Verlust der Harmonie ihn berührt,ohne das wirklich Kompromissbereitschaft bestünde. Meist erledigt sich die Anglegenheit wohl weil die meisten es nicht weiter wert sind.Wenn der Dampf abgelassen ist umso mehr. Oder die tatsächlichen Ursachen werden über den Trubel,welchen gegebenenfalls die ganze Sippe mit wer weiß was für noch sich mitzuverhandeln Berufenen hervorbringt, einfach vergessen werden.
Laßt euch gesagt sein,daß bei der Belanglosigkeit der häufigsten Zwistigkeiten - meistens streitet man aus Langeweile - es selbstverständlich schwerwiegende Auseinandersetzungen gibt,welche  bedeutende Bereiche des Lebens betreffen,wie Eigentum,Besitz,Lebensunterhalt,Leumund,Ehre...weswegen durchaus viele Menschen das Leben lassen.
Es gibt Punkte die ein Thai - tendenziell der männliche Thai - nicht ohne Genugtuung bestehen lassen kann,ohne für den Rest seines Lebens darunter ernsthaft zu leiden.
Blutrache gilt dagegen als Ehrentat.
Mord wird nur mit vergleichsweise geringen Strafen geandet.Es sollen Mörder nach zwei Jahren frei gekommen sein.Vergewaltigung (die Ehre der Frau !),Drogenschmuggel und -handel,sogar bewaffneter Raubüberfall werden vielfach und gerne härter geandet.In jedem Fall kann der Mörder auf Verständnis für die "Wahrung seines Gesichtes" als Motiv vor Gericht hoffen.Dabei mag der bhuddistische Wiedergeburtsglaube eine Rolle spielen. Jede Tat wird über das Karma wirkungsvoller gesühnt.Der leibliche Tod beinhaltet keine Endgültigkeit.Eventuell kann der getötete auf karmische Vorteile im nächsten Leben hoffen.
Vielfach etwas negativ mit Schicksalsergebenheit,kann man die Haltung auch mit Gottvertrauen oder wie heute populärer und da der Bhuddismus keinen Gott kennt,mit Vertrauen in die natürlichen Prozesse des Lebens bezeichnen.
So schön das ist,so sehr sind die Thais natürlich normale Menschen mit allen Schwächen und Leiden,sowie den daraus resultierenden Irrtümern.Und deswegen,dem Reinkarnationsglauben folgend,müßen sie sich eben über mehrere Leben hinweg,das Karma reinigend dem Idealzustand nähern.
Betonen kann ich die Bedeutung des Bhuddismuses als Staatsreligion - es herrscht Religionsfreiheit,der Glaube genießt Hochachtung - die Lehren und das persönliche Beispiel Bhuddas und die täglichen und hochzeitlichen Praktiken des Glaubens in der Seele der Thais. Diese im einzelnen darzustellen ,steht mir nicht zu und würde auch den Rahmen sprengen.
International anerkannt und weitverbreitet,besteht kein Zweifel daran,daß der Bhuddismus in seiner Gesamtheit und Detailausprägung ein Instrument zur vielschichtigen Lebensorientierung von hoher Kenntnis der menschlichen Psyche,deren Mechanismen bearbeitend,formend und nutzend,über Profanes,sowie moralisches Regalwerk und Vorgaben und ein bis tief in die spirituelle Existenzebene hinein wirkendes System zur Erkenntnis und Veredelung des Menschen ist.
Diese Lehre ist allseits präsenter,entscheidender Maßstab im Leben der Thais von klein auf.In der Schule deutlich gewichtet,im Tempel als jederzeit verfügbarer Halt erfahren und nicht zuletzt durch tägliche Rituale im Heim und der persönlichen Allgegenwärtigkeit der Mönche als die Repräsentanten - keine Tanten,Leute - des Erleuchteten manifestiert.
Haben Sie schon bemerkt,daß jedes Haus,jedes Heim,jede Bank (!),jedes Ladengeschäft und jede Bahnstation,also schlicht JEDES Gebäude ein Geisterhäuschen und /oder einen Altar verhältnismäßiger Größe besitzt?
Diese den Hausgeist beherbergenden Häuschen und den Bhudda tragenden Altäre sind Identifikationsobjekte,der entsprechenden Energieströme und bedürfen daher täglicher Opfer (Wasser,Nahrung,Räucherstäbchen,Cola,Fanta,Sprite - what do you like to trink ? ,rotes Fanta sieht besonders gut aus und warum soll nicht auch ein Geist Freude an Farben haben ? ) um dieselben reinzuhalten.
Ich glaube kaum,daß die Thai - Sprache ein Wort für Identifikationsobjekte bereithält,nichtsdestotrotz ist bei entspannt angemessener Durchführung die Wirksamkeit ungebrochen. Nennen Sie es Fetisch.Das arme Wort von dem Vorwurf niedriger Spiritualität belastet,trifft es ganz gut.Gestehen Sie diesen Menschen zu ,ihre Ängste mit der Beschwichtigung traditionellen Brauchtums in Schach zu halten,um sicherer im Alltag und reif für höheres Dasein zu werden.Dabei stehen einige Rituale westlicher Kirchen den Methoden des Geisterglaubens an Infantilität nicht nach.Die Thai machen oft genug den Eindruck die ernsten Riten mit Leichtigkeit unverkrampft zu beherrschenm,was so sicher von den mitteleuropäischen Glaubensgemeinschaften nicht behauptet werden mag.
Das nur ein Beispiel für weitverbreiteten Geisterglauben,wahrsagertum,Zukunftsdeutelei und sogenanntem Aberglauben.Persönlich scheint er mir sympathischer entgegen westlicher Entwurzelung.Als durchaus der modernen Wissenschaft und deren dienichen Errungenschaften anhängender Mensch gebe ich gerne zu ,verschiedentlich belehrt worden zu sein,daß dieselbe keine umfassende Erklärung für die möglichen Erscheinungen in Thailand bietet.Desgleichen schreibe ich das Verständnis der Einheimischen dafür,ihrer größeren Nähe zur Erde und deren Käften zu.
Dem Erfinder der Zeile: "Suchen Sie Wunder ? Fahren Sie nach Indien !" möchte ich zurufen : "Suchen Sie heiteren Gleichmut gegenüber wunderlichen Ereignissen? Fahren Sie nach Thailand !"
Zurück in der Familie,wo der Mensch lernt nach welchen regeln der soziale Umgang funktioniert,die ihm Geborgenheit,Sicherheit der Gefühle und Vertrauen in andere lehrt,welche ihmHierarchiestrukturen vermittelt und deren Begründung durch faktische Umstände liefert,hat noch eine weitere eminente Bedeutung:die Achtung vor den alten und darüberhinaus die Ehrung der Ahnen.
Die Einbindung des Menschen in seine Familie bedeutet neben einer sich verändernden sozialen Position und damit einhergehenden Funktion und der existenziellen Absicherung durch Aufteilung der geernteten oder erarbeiteten Lebensmittel,auch die Eingliederung in eine Ahnenreihe.
Den in diesem Zusammenhang nach modernen Maßstäben schlecht informierten Thai ist die Würde seiner Vorfahren,lebendig oder tot,unantastbar.
So ist es undenkbar die Großeltern z.B.wegen körperlicher Gebrechen oder anderer Beweggründe,die der Selbstsucht entspringen,nicht bis zu ihrem natürlichen Ableben im gemeinsamen Heim,dem Kreis der Familie teilhaben zu lassen.
Grundsätzlich ist sogar der Jüngere,jeder Altersstufe,dem Älteren gegenüber zu Gehorsam verpflichtet. Dies wird auch nicht angezweifelt.
Die Strenge der Regeln wird immer in Relation zum gemeinsamen Verständnis stehen.
Die Zeremonien der Bestattung sind ausführlich,ausgeklügelt und verfehlen ihre Wirkung
bei den trauenden nicht.Selbstverständlich dient ein großer Teil auch den Bedürfnissen der Seele des Verstorbenen.
Die Erinnerung ( innere Auseinandersetzung ) an die Verstorbenen wird gepflegt.Oft finden Fotos Platz auf einem der Hausaltäre,jährlich wiederkehrende Zeremonien unterstreichen Bedeutung und / oder Beliebtheit des gemeinten Ahnen.
All das darf als Ausdruck der wenngleich im allgemeinen in den Einzelheiten nicht bewußten ,doch traditionell stark verinnerlichten Erkenntnis eines Atavismusses verstanden werden. Der Thai ist überzeugt ,daß seine Ahnen IN und UM ihn fortleben.
Genauso in seiner Seele,dessen Karma  ( Schuld bzw. ursächliche Verantwortlichkeit sowohl des eigenen,wie der vergangenen Leben ) er abzuarbeiten hat. Dies möglichst gut zu tun,setzt auch die Erinnerung und Erkenntnis der Ahnen voraus.
Eine Mißachtung des Alters und der Ahnen ist ein schwerwiegender Irrtum !
myanmar*

Wie Sie vieleicht schon bemerkt haben,ist in den letzten Abschnitten Ihre Person in Form Ihrer touristischen Bedürfnisse etwas kurz gekommen. Nicht gemerkt ? Spricht für Sie.
Wie auch immer,was Sie gelernt haben,gleicht sich in der Folge Ihrer Reise aus. So der Glaube in diesem Land.  Begreifen Sie langsam woher die Macht des Kollektivs rührt ?
Eine weitere Omnipräsenz ist der König und seine Familie.Bilder von ihnen hängen immer und überall,Mißachtung bedeutet immensen Frevel ( die alte Geschichte , die einen entflohenen Geldschein mit dem Fuß zu fangen,verbietet,da - Sie erinnern sich :der Fuß,das niedrigste Körperteil - alles Geld , das Konterfei des Königs ziert,ist ernstzunehmen !!! ).Beginnend mit den lebenslangen äußeren Wohltaten und der Arbeit an zahlreichen erfolgreichen Projekten,die seinem Volk dienen,über die dies begründende Bildung und Kultur seiner Person,genießt der König und seine Familie eine Vorbildfunktion,die er wie selten eine Führungsspitze meistert.
Das allein Verdienst genug wird durch den Umstand möglicherweise erschwert oder befreit,daß er in der Konstitutionalität seines Amtes in der doch leicht labilen Demokratie keine legale Macht auf die Regierung ausübt.Er oberster Würdenträger des Glaubens,neunter Regent in der Reihe einer ausgesprochen erfolgreichen Dynastie,die in ihrer Gesamtheit schon als Glück für das Land gilt,ist sozusagen der Vater aller Thais und ich erlaube mir zu behaupten,ein mitfühlender und fürsorglicher,dessen seltene,notwendige Härte von Mitgefühl geprägt,nur das Wohl seiner Leute im Auge führt.
Sein Volk dankt es ihm mit grenzenloser Liebe und Bewunderung.
Das Vorbild des Königs in Glaubensdingen,persönlicher Lebensführung,seine Leistungen und die seiner Familie in Bildung,Infrastruktur -,Planungs - und Agrarprojekten,Hilfsaktionen gegenüber sozial schwachen Gruppen im Land und den starken emotionalen Halt,welchen die Figur bietet,sind unverkennbarer Teil der Thai - Seele.
Ach Sie wollten zum Goldenen Dreieck und Bergvölker besuchen und so ?
Na gehen Sie halt in ein Reisebüro !
Die Ahnen und die lebendige Familie,
der Glaube und die darauf beruhende leibhaftige Erkenntnis,
das Vorbild des Königs als Quintessenz der edlen Führung,des höheren Daseins.
Dies alles ist die Seele der Thais.Ihr Bhudda.
Sie sind in Thailand.Genießen Sie es.Machen Sie was sie wollen...
Wenn Sie nicht wissen was Sie wollen...eine kleine unspektakuläre Geschichte:
Beim Frühstück beobachtete ich einen jungen Thai,sein Motorrad über die Böschung in den Fluß rollen.Bis zum Tank unter Wasser.Er beginnt mit der löblichen Reinigung.
Ich denke :Wie will er das Moped anschließend wieder den Hang hochbekommen? Das Wasser im Motor gibt mir ebenfalls zu denken. Typisch analytischer Westeuropäer.
Fertig mit Putzen,versucht er noch unter Wasser den Kickstarter zu betätigen,was mich erheitert,da es selbstverständlich mißlingt.Dementgegen scheint ihm selbst die mangelnde Funktion vollkommen zu erstaunen,aber er gibt nicht auf. Schließlich holt er Hilfe und man schiebt gemeinsam das Krad die Anhöhe hinauf,um weiter den Kickstarter zu bearbeiten.
Ich wandte mich dann meinen Angelegenheiten zu. Die Zwei werden es wohl geschafft haben nachdem das Wasser den Brennraum verlassen hat und wir glauben,die Ursachen zu begreifen,aber der Thai in Unkenntnis der technischen Zusammenhänge glaubt einfach,er habe einen Fehler gemacht ( Ja ! ) und das daraufhin negative Karma ( ursächliche Verantwortlichkeit ) muß abgearbeitet werden.
Wenn´s den is´mit wiederholter Kickstarterbetätigung.
Wir sind überzeugt, mit der sachlichen Analyse richtig zu liegen,allerdings geht auch die Rechnung des Thai auf.
Vieleicht lebt der Thai nur so gut ,weil er nicht weiß was er tut.
Kann mich ´mal einer ablösen ?*

Also ,wenn Sie nicht wissen wie´s weitergeht oder nicht verstehen was los ist:
Lassen Sie sich helfen,probieren Sie etwas aus.
Aber nicht ohne Ihren Bhudda.
Damit finden Sie auch den Weg bis nach Hause,denn ich darf jetzt gehen.
Kommen Sie gut wieder.
See you again !
 

P.S.: Und wenn Sie etwas suchen,egal was,fragen Sie um Himmels Willen einfach den Taxifahrer !

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