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"
Ist Schreiben ein Handwerk oder eine Begabung?"

Von Bernhard R.C. Faaß – Regent des Planeten, Herausgeber der Werke von Marianne Le Soleil Levant, München,
13. - 24.August 2016, Ungekürzte Version
(die beim Wettbewerb eingereichte gekürzte Version folgt auf diesen Text)

Eine Antwort auf diese Fragestellung scheint vielen Menschen klar auf der Seite der Begabung zu stehen. Nach kurzer Überlegung umso mehr, da sie vom Genie ihrer Lieblingsschriftsteller überzeugt sind und ebenso sicher glauben, selbst könnten sie das nie und ihr Nachbar, wie die meisten Leute, die sie kennen, auch nicht. Dafür braucht es eine besondere Gabe, die sich nicht erlernen lässt. Sonst würde das doch jeder tun.

Übersehen wird da leicht eine Riege zahlreicher professioneller Texter, die wahrscheinlich großen Wert auf ihr erlerntes Handwerk legt und dessen Bedeutung für den Erfolg ihrer Texte sicher nicht vernachlässigt sehen möchte. Sie vertreten diese Sicht bestimmt, ohne ihre Begabung in Frage stellen zu wollen.

Wer hat da nun recht? Welche von beiden Standpunkten ist richtig? Kann man das Schreiben lernen? Ist es eine Art Gottesgeschenk, dessen notwendige Fähigkeiten dabei mitgeliefert werden? Liegen irgendwie beide Seiten richtig oder ist es vielleicht sogar egal?

Eine genauere Betrachtung sei deshalb als lohnenswert gestattet. Die Argumentation wird im Folgenden aufgeschlüsselt. Wozu dient das Handwerk, wofür braucht man Talent? Wie interagieren diese beiden Faktoren? Gibt es noch mehr Dimensionen und darin Koeffizienten?

Das Laienpublikum sitzt gerne einem eigenen Irrtum auf, wenn es dem Schöpfer belletristischer Werke oder interessanter Reisebeschreibungen mit der Unterstellung eines irgendwie übernatürlichen Attributs, der Besonderheit einer speziellen Begabung, eine Position zuweist, zu der aufgesehen werden darf. Das Idol wird überhöht und gilt damit als glaubwürdige, bewunderungswürdige Institution.

Nun verklärt nicht jeder Leser seinen Künstler, sondern ist gerade in seiner Liebhaberei zur Literatur und der daraus erwachsenen Kompetenz besonders kritisch, da er sehr wohl weiß, all das schüttelt niemand aus dem Ärmel. Eine Begabung dazu scheint ihm eher Voraussetzung zu sein, wie es schon den erwähnten Alltagsprofis selbstverständlich war, den Beruf deshalb zu ergreifen, weil diese vorhanden ist und dazu, aber erst dadurch das Studiums des Handwerkes Sinn macht.

Lassen sie uns das Handwerk, als die scheinbar leichter zu fassende der beiden Wesenheiten zuerst begutachten. Denkt man doch gerne, Regeln, erforschte Maßnahmen seien feststehender und somit klarer zu definieren, als das mutmaßlich diffusere Feld einer künstlerischen Neigung zur Entwicklung von Fantasiegebilden. Soll dieses berufliche Rüstzeug gelehrt werden können, muss es doch planmäßig geordnet sein. Wiederholbar und standardisiert.

Ja, sicher, denkt das Publikum, dem es um die Künstler, Schriftsteller, Erfinder wunderbarer Geschichten, grandioser Träume und nicht um verständliche Verfassung von Bedienungsanleitungen oder politischen Journalismus geht, schreiben haben wir in der Schule gelernt. So gesehen können viele von uns schreiben. Es geht doch um die Idee.

Die meisten von uns haben Schreiben in der Schule gelernt. Das ist eine Art Handwerk.

Hier geht es um „Das Schreiben“ im literarischen, künstlerischen oder zumindest professionellen Sinne, da ein Journalist oder Fachbuchautor nicht unbedingt Literat oder Künstler sein will, sein muss oder überhaupt ist. Trotzdem sollen es Texte sein, die sich einer größeren Zahl von Menschen erschließen, diesen Menschen Freude, Nutzen oder einfach etwas Mehrwert, über das persönliche Ziel des Schreibers einer Einkaufsliste oder Hotelreservierung, geben sollen.

Der professionelle Schreiber benötigt das Handwerk zum Erfolg seiner Texte. Dieses Handwerk lässt sich erlernen. Gut, nicht so gut, schnell oder nicht und man lernt vermutlich nie aus.

Wahrscheinlich gehört selbst zur Gestaltung einfachster Werbeformeln eine gewisse Begabung, die über reine Pragmatik der Form hinausgeht. Ja, sogar zur schlichten Fassung profanster Informationen ohne jeden darüberhinausgehenden Anspruch einer menschlichen, schöpferischen Bedeutung bedarf es wahrscheinlich einer speziellen Begabung. Ist es doch oft umgekehrt genau das, was der kunstvolle Schreiber vermeidet, weil er durch seine Worte etwas auszudrücken versucht, was durch die sachlich reine Information nicht wiedergegeben werden kann. Aber mit denselben Mitteln. Der Sprache.

Es scheint, als stünden sich Absicht und Methode des gegen konkretes Lohnangebot arbeitenden Auftragstexters der des allein seiner Kunst verpflichteten Literaten entgegen, obwohl sie mit den selben Mitteln vorgehen: Ihrer Sprache.

Das gemeinsame Ziel für beide ist, möglichst viele Leser zu bekommen.

Entweder wegen der Bezahlung , des Ruhmes oder beidem.

Mag es die Eitelkeit eines elitären Künstlers vorschützen, lieber nicht der sprichwörtlichen „breiten Masse“ zu gefallen, da es ein Zeichen flachen Niveaus sein könnte, zu vielen zu entsprechen, wünscht er sich doch eigentlich, es wären dennoch viel mehr Menschen so hervorragend gebildet, sein Werk zu verstehen und daraufhin gutzuheißen.

Dazu ist unabdingbar, sich in nachvollziehbaren Bahnen zu bewegen.

Lässt es sich in kleinen Kreisen als unterhaltsam und illuster pflegen mit ausgefallenen Eigentümlichkeiten den hermetischen Zirkeln ein spezielles Vergnügen zu bereiten, wird es einer großen, dabei schnell anonymen, aber ebenso vielfältigen Menge von Menschen nur verständlich werden, wenn es in bereits hinlänglich bekannten Rahmenbedingungen stattfindet.

Es entsteht die Notwendigkeit von Konventionen. Übereinkünfte innerhalb der betroffenen Gruppe, beziehungsweise über den Eigenarten der Summe aller Beteiligten stehend. Für alle gleich, gleichbleibend, verlässlich. In unserem Fall für die Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, Lesbarkeit, für die Effizienz der Kommunikation.

Jede Sprache ist bereits eine Konvention. Die Aussprache, der Klang der Buchstaben, die Worte und ihre Bedeutung, dass ein Tisch, Tisch heißt und nicht Vogel und nicht Wrzlprmpft, und dass man darüber nicht diskutiert und durcheinanderkommt. Rechtschreibung, Interpunktion, Satzbau und über profane Ordnungsregeln weit hinausgehende Gestaltungsmechanismen. Das Handwerk ist nun, diese Konventionen zu beherrschen. Sie so anzuwenden, dass mit der Sprache die gewünschte Wirkung erzielt werden kann. Bei möglichst vielen Menschen.

Der Werbetexter muss sein Handwerk beherrschen. Seine Texte und Slogans müssen prägnant, signifikant, kraftvoll, kernig und leicht zu erinnern sein. Sie müssen eine Produktinformation enthalten und den Leser emotional binden. Redenschreiber, Nachrichtentexter, Sportberichterstatter, Verfasser von staatlichen Infobroschüren, Journalisten, vom Postkastenwurfblatt über Lifestyle und Modeboulevard zur gehobenen Tagespresse und politischen Magazinen haben den jeweiligen Formaten und der darin liegenden Funktion zu gehorchen. Sie alle müssen ihr Handwerk beherrschen. Erwartete Muster müssen bedient werden, geistiges Niveau und Anspruch der Leser berücksichtigt sein, Grenzen und Normen eingehalten und Unpassendes weggelassen werden. Jedweder dieser Profis hat somit ein eigenes Handwerk, wofür er außerdem noch die passende Begabung mitbringen muss, wenn doch jedes der Genres spezifische Anforderungen stellt.

Nicht zuletzt der Autor von Groschenromanen unterliegt genau dieser Aufgabenstellung, vorgegebenen Mustern folgen zu müssen, gerade keine zu abstrusen Eingebungen auszuarbeiten und das Klientel nicht unnötig zu verstören, dabei aber der Forderung nach irgendwie neuen Umständen und Details in noch dazu kurzen zeitlichen Zyklen nachzukommen, ohne aber wirklich unerwartetes aufzubieten, da sich nicht nur die Farbe des Dirndls oder der Name des zurückzuerobernden Planeten ändern kann. So muss er sein Handwerk doch souverän beherrschen, vielleicht besonders skrupellos anwenden, um überhaupt so schnell immer liefern zu können. Der Einwand, es seien doch eben die typischerweise sehr einfachen Regeln des Genres, die ihm oder ihr das erleichtern sollten, ist irreführend, da dabei eine ganz eigenständige Fantasiebegabung gefordert sein kann, die es ermöglicht in den extrem engen Grenzen noch immer neue Geschichten zu erdichten.

Zum Handwerk gehört aber sicher auch, treffende Formulierungen zu finden, einen reichen Wortschatz anzuwenden, um das, was gesagt werden soll, was man dem Leser vermitteln möchte möglichst anschaulich zu machen und eben darüber in dessen Geist lebendig werden zu lassen. Vielleicht verwendet man einen Duden und der Dichter ein Reimlexikon, weil es sicherlich wichtig ist, nicht um des Reimes willen, dem gewünschten Sinn etwas an Feinheit zu rauben, man lieber sogar durch einen besonders bestechenden Reim, diesen vielmehr vorzüglich wohlgezielt darzubringen versucht. Oder ist ein Drang, sich diese Arbeit zu machen, Worte zu suchen, Sätze zigfach zu reformulieren, zu drehen und wieder zu lesen, zu zweifeln, zu verwerfen, nur um am Ende die erste Version zu favorisieren, schon das Talent? Der Antrieb, es unbedingt richtig schön werden zu lassen. Und sich dafür nicht vor Arbeit daran zu scheuen. Sicher ist es Arbeit. Schreiben ist Sysiphos-Arbeit.

Wer tut sich das an, wenn nicht für Geld? Da aber mit Schreiben selten viel Geld verdient ist, mit dem freien, unabhängigen verfassen von Büchern erst recht nicht, braucht es doch unausweichlich diese starke Kraft, es ohne Aussicht auf Lohn zu bewältigen.

Das erfordert Fleiß und Disziplin.

Für ganz bestimmte Texte ist es sehr wichtig das Handwerk zu beherrschen. Sicher sollte die Rechtschreibung und Interpunktion stimmen, wenngleich wir wissen, auch diese Dinge sind nicht in Stein gemeißelt und ändern sich.

Einer weitläufigen und mehrfach kritisierten Rechtschreibreform gedankt, die bis dahin eherne Vorschriften ausgehebelt hat. Wird sie auch bis heute teilweise scharf kritisiert, beweist sie doch, dass sich auch solche Dinge ändern und ändern können.

Steht noch bei Konfuzius angeblich: Ist der Nutzen nicht zehnfach, wechselt man nicht das Werkzeug. Ist der Nutzen nicht hundertfach ändert man kein Gesetz.

Wie beschrieben, wird der Nutzen der Rechtschreibreform wiederholt in Zweifel gezogen. Doch zeigt sich, dass die Regeln nicht ganz so unabdingbar waren, wie mancher glauben mochte, es aber so oder so praktikable Regeln braucht, die es dann auch zu beherrschen gilt, unabhängig davon, ob es die einzig wahrhaften sind. Es muss also ein Rahmen bestehen, in dem man sich bewegt, um verständlich zu bleiben.

Wie aber macht man es die Leser zu fesseln, zuerst zu begeistern, ihnen zu Gefallen? Kann man auch dieses Handwerk lernen? Gibt es dafür Regeln? Die, wenn man sie einhält, funktionieren? Zuverlässig?

Oder hängt es doch viel mehr an der Idee, was man zu sagen hat, dem Inhalt. Ist es, wie so oft die vorzügliche Verbindung?

Man kann schreiben lernen, wie man gut schreibt, wie man verständlich schreibt, leicht zu lesen, einen großen Wortschatz anhäufen oder wilde Satzkonstrukte trainieren. Man sollte es, da man sich damit leichter tun wird, das zu erreichen, was man bewirken will. Das Handwerk, die Techniken zu beherrschen dient dem Schreiben. Wenn es sprudelt und nicht weniger, wenn man sucht. Sucht es sich doch mit einer Landkarte besser, das heißt man findet sein Ziel leichter als ohne.

Kann man lernen Ideen zu haben und auszuarbeiten? Kann man lernen, eine Geschichte zu finden, das Leben zu kennen? Kann man Inspiration trainieren?

Karl May hat Amerika nie besucht, keinen Indianer kennengelernt und seine berühmten Winnetou Romane enthalten tatsächlich faktische Irrtümer und historische Fehler. Hat es je irgendeinen seiner faszinierten Leser gestört?

Lag es an Karl Mays hervorragendem Handwerk oder an seiner fantastischen Begabung? Viele seiner Leser nahmen die Geschichten wohl für bare Münze und hat nicht genau das deren Reiz begründet? Auch die Geschichten von Mark Twain sind so nicht passiert, weder Goethes Faust noch Dantes Göttliche Komödie sind Tatsachenberichte. Der Werbetexter behauptet bewusst Dinge von einem Produkt, die jedem vernünftigen Menschen irreal erscheinen, dem Journalist wird jeder sachliche Irrtum hart angekreidet. Alle nutzen ihr Handwerk dem Bedarf gemäß zu schreiben.

Nur der Künstler ist dabei frei. Er darf sich über jede Regel hinwegsetzen, so er das für nötig und zweckmäßig hält. Solange und soviel er dazu Lust hat. Er kann, darf ein Handwerk missachten, verachten, muss es weder beherrschen noch einhalten, wenn er nicht mag. Er soll es sogar überwinden, manchmal muss er es zerstören.

Bei allem, was an Gutem über Zweck und Vorteil des Handwerks und regeltreuer Prozedur gesagt wurde, bleiben sie auch ein Korsett, ein Kerker. Wer nie eine Regel bricht, nie eine Grenze überschreitet, wird sich irgendwann schwer tun, Neues zu schaffen. Die Gefahr ist groß, um der Gefälligkeit willen, das praktikable, das erprobte zu rekapitulieren, sich dem fraglichen zu entziehen und echte Risiken zu scheuen.

Daher kam es in allen Künsten immer wieder zu Schulen, die gegen etablierte Normen aufbegehrten und diese umgingen oder außer Acht ließen. Teils sanft, teils rabiat, waren es nicht selten Leute, die persönliche Ressentiments gegen ein Establishment aus ganz anderen Gründen hatten oder schlicht zu faul waren, das Handwerk zu lernen oder die Regeln anzuwenden. Andere Dinge schienen ihnen wichtiger. Es ging um Rebellion, Revolution, Erneuerung, Befreiung.

Das ist eine Generationenfrage, wenn der Nachwuchs sein eigenes Ding zu machen versucht, aber auch historische Notwendigkeit, wenn sich die bisherigen Mittel nicht mehr zu den Inhalten der Zeit fügen möchten oder sich im gängigen Versmaß nichts mehr von Bedeutung sagen lässt, ohne dass es abgekupfert oder schlechter klingt. Jedes System ist irgendwann ausgereizt und es müssen neue Wege her.

Dadaisten brechen starre Verse auf, sie brechen ihre psychischen Stereotypen auf, in dem sie nur noch plappernde Laute, absichtlich Sinnloses in Buchstaben, Klanggeschwurffel ohne Wortform fassen.

So auch graphische Texte, die nicht einmal mehr annähernd Worte oder einen sprachlichen Inhalt formulieren wollen, sondern einen künstlerischen Ausdruck nur an der optischen Wirkung der Buchstabenkombination und -anordnung festmachen. Sie überschreiten eine Grenze zur bildenden Kunst.

Naturgenies, die nie eigentlich zu schreiben gelernt haben, aber vielleicht allein durch die viele Zeit, die sie damit zubringen, ihre Gedanken zu verbalisieren, zu ihrer Fähigkeit gelangt sind, eben genau das besonders gut zu machen.

Vielen solcher Begabten gelingen ausdrücklich herausragende Wunderbarkeiten, da sich ihr Handwerk aus der autodidaktischen Erarbeitung des Regelwerkes entwickelt, wobei stets Gelegenheit besteht alle Vorgaben nochmal selbst zu überdenken. So wird man souverän. Ist aber sehr zeitintensiv.

Man muss offen bleiben für Regelbrüche. Offen sein für Geschehnisse.

So legitim alle Beispiele bleiben und, wie erwähnt, eventuell einer evolutionären Kondition dienen, führen die Erneuerer doch allemal absehbar ein eigenes Regelwerk ein, da bald das wirklich wilde Durcheinander jeglicher Einfälle zu unübersichtlich und unvermittelbar wird. Ihr neues System gestalten sie gerne detailfreudig aus, es wächst, differenziert und erstarrt wiederum. Wenn es nicht von Beginn an Nischencharakter hatte und deswegen eine Randexistenz führt oder als Kuriosität in die Geschichte eingeht.

In der Dichtkunst, der Poesie lassen sich derlei eher verwirklichen als in der Prosa. Erwartet man von Prosa doch, die sei in Form und Satzbau unauffällig, halte sich an die offiziellen Regeln von Rechtschreibung und Interpunktion. Der Poesie gesteht man zu, es zwischen den Zeilen über die reine Sprachbedeutung aussagen zu wollen und zu können. Grafische Elemente sind da keine Irritation mehr. Wer wollte den feinen Versen von Celan fehlende Kommas ankreiden? Veränderliche Kapitelzählung und vergleichbare Späße, wie es heute auch in Erzählungen möglich ist, sind seltener.

Gehört zur Begabung mehr als nur Fantasie? Einfälle zu haben, Ideen zu spinnen.

Tagebuchschreiber möchten eigentlich, jedenfalls darf man davon ausgehen, es sei in den meisten Fällen so, nicht, dass jemand anderer liest, was sie schreiben. Es ist nur für sie selbst und eventuell einen auserwählten Kreis gedacht.

Es muss also der Wunsch existieren, etwas zu Papier zu bringen, das für andere, eine größere Zahl an Menschen von Interesse sein kann und soll.

Dazu sind zuerst einmal diese Gedanken nötig, die man aufschreiben möchte. Man muss eine Geschichte, einen Anlass haben. Ideen, vielleicht Träume, Phantasie. Man muss Figuren entwickeln können, sie kennen und ihre Eigenarten, Reaktionen, Verhalten, Zustände, Gefühle. Im Verlauf muss das glaubwürdig und schlüssig aufeinander abgestimmt sein. Man braucht somit eine gewisse Intelligenz und ein Gefühlsleben, dass wahrscheinlich auch bewusst reflektiert sein muss.

Dann muss man es noch für bedeutend genug halten, um es mitzuteilen. Es muss das Bedürfnis bestehen, andere teilhaben zu lassen. Die Vorstellung, das Geschriebene nütze auch anderen, sie fänden sich darin wieder oder profitierten davon, gehört dazu. Sei der Nutzen auch nur die reine Unterhaltung zum Zeitvertreib, eine mehr oder weniger gute Belustigung, nicht unbedingt Seelenschau. Historische Romane können viel Wissen auf lebendige Art vermitteln. Die Gründe sind da sicher zahllos.

Nicht jedem gefällt alles. Es hängt von der Mode, der Zeit, es gibt Nobelpreisträger aus den 60er Jahren, deren Romane heute im Buchhandel nicht mehr gelistet sind, und neben auch informellen Hintergründen vom reinen Geschmack des Publikums ab. Doch kann man dabei vermuten, dass Dinge, die einen Menschen von Bedeutung sind, auch für mehrere diese Qualität haben. Sind wir doch als Menschen sehr ähnlich und haben dieselben Probleme, Nöte, Freuden und Sehnsüchte.

Zu Zeiten Goethes und Shakespeares waren Versmaße und viele Regeln Voraussetzung für die Anerkennung als Schreiber. Trotzdem hat ein Francois Villon im Gefängnis unsterbliche Poesie verfasst, die dabei nicht einmal gesellschaftsfähig war, weil sie eine Halbwelt, gar kriminelles Milieu behandelt.

Songtexte sind praktisch Gedichte, also Poesie. Oft gereimte Stories. Die Texter von Rock- und Popmusik, die wir heute verherrlichen, sind vielfach in Elendsvierteln und unter familiär, wie finanziell ganz sicher unerfreulichen Bedingungen groß geworden. Hier ist die Kunst einerseits ein Mittel des Entkommens vor einer weniger angenehmen Realität, Bewältigung, quasi Therapie und letztlich eine kostengünstige, dabei aber sinnvolle und herzensbildende Beschäftigung.

So war es schon bei den afrikanischen Sklaven mit ihrem Blues. Die haben zum großen Teil nicht mal geschrieben, da sie der Schrift gar nicht mächtig waren. Sie haben im Kopf geschrieben und sich die Texte gemerkt. Da half die Musik sicher, der Reim und der Rhythmus. Überliefert sind die Lieder, die aufgenommen oder nachgespielt wurden bis sie jemand aufgeschrieben hat.

Man muss offenbar keine hohe Bildung oder vorbereitende Schule mitbringen, um etwas wertvolles, für andere nützliches hervorzubringen.

Man kann im Kopf schreiben.

Die Niederschrift ist ein weiterer Schritt. Eine zusätzliche Qualität, die es auch vor Erfindung der Schrift nicht gab. Weswegen eine eigene Schrift auch als Maßstab für die Höhe einer Kultur stehen kann. Nicht alle Völker haben eine eigene Schrift. Nicht alle Schriften sind Buchstabenschriften. Das Chinesische hat mit seinem komplexen Zeichensystem das Problem, dass ein viele Bevölkerungsanteile gar nicht alles verstehen können, was die Hochkultur hervorgebracht hat, weil in ihrem Alltag nur ein Bruchteil der Gesamtheit an Schriftzeichen, welche selbst den Gebildetsten nicht umfassend bekannt sind, vorkommt und sie nur diese überhaupt lesen können.

Die Bedeutung des Schrittes von der gesprochenen Sprache, die auf, wie zu entsprechenden Zeiten absolut üblich, auch in einem künstlerischen Sinn des Geschichtenerzählers, Bänkelsängers, mündliche Überlieferung mit all ihren Schwächen angewiesen war. Dies war durchaus auch noch lange nach Einführung der Schrift der Fall, da auch bei uns ein Großteil des Volkes der Schrift schlicht nicht mächtig oder nur mit ganz einfachen Inhalten vertraut war, wodurch sich auch eine administrative Elite abzugrenzen wusste. Schreiben, schreiben und lesen können, hat somit auch einen gesellschaftlichen, einen politischen Aspekt. Man kann Information stichhaltig festhalten und zuverlässig übermitteln und räumliche wie zeitliche Distanzen überbrücken lassen. Das geschriebene Wort dauert. Es bekommt dadurch mehr Gewicht.

Wenn ihr eine Geschichte habt, wenn ihr glaubt es sei es wert, wenn es Freude macht, Spaß bringt, wenn euch die Idee kommt, egal was es ist: Schreibt. Schreibt so viel ihr wollt. Aus Überzeugung, wegen Herzeleid, weil es lustig ist, ihr denkt die Welt soll es wissen. Schreibt.

Dann überarbeitet das, überlegt, verbessert, korrigiert. Lasst euch helfen, holt Informationen und ein und betreibt Recherche. Verbessert, verbessert verbessert. Aber vor allem seid mit dem Herzen dabei und schreibt als gehe es um euer Leben, denn wenn ihr schreibt, dann ist es euer Leben.

Professionelle Schreiber, die jeden Woche für die Illustrierten, jeden Tag im der Zeitung, jeden Monat in Magazinen und im Internet vielleicht stündlich die Welt mit ausgeklügelten Texten bombardieren, um ebenso schnell wieder vergessen zu werden, weil das nur des Geldes, der Manipulation und aus kommerziellen Gründen zu erfolgen hat und immer nur eine vorgegebene Wirkung haben darf und diese auch bei einer Zielgruppe und Kunden haben muss, gibt es genug.

Dieses Handwerk kann nützen, aber auch den Blick verstellen. Alles was man lernt bringt einen voran. Bleibt offen und viril. Aber entscheidet selbst, was ihr sagen wollt, wie ihr die Stimmung, eine Atmosphäre schafft. Lasst euch nichts vorschreiben, aber hört zu. Wenn es nicht von Herzen kommt, ist es nichts wert.

Ist dieses „von Herzen“ eine Begabung, ein Talent? Hat es vielleicht jeder?

In der freien, gebildeten und demokratischen Welt dürfen und können viele schreiben. Über alles und jeden, die einfachen Leute und ihre Sorgen und Nöte. In Feudalgesellschaften interessierte sich niemand dafür. Nur die wichtigen Leben der hohen Gesellschaft war überhaupt von Bedeutung und man bildete sich viel darauf ein. Obwohl sie kaum besser, vielleicht nicht einmal das waren. Heute kann, wenn nicht über einen Verlag oder eine Zeitschrift, jeder als Self-Publisher sein Werk der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ja, das führt zum sogenannten Schülerzeitungseffekt, dass Dinge veröffentlicht werden, deren Relevanz nicht ganz gesichert ist. Last euch davon nicht abhalten, denn auch im Verlagswesen ist dem weit überwiegenden Teil der Texte nicht der gewünschte Erfolg gegönnt und die Erfahrung zeigt, das nicht mal das ein Beleg für tatsächliche Qualität und Stellenwert sein muss, sondern viel mit Öffentlichkeitsarbeit, vorangehender Prominenz des Autors/Autorin, aktuellen Themen und auch noch weniger erfreulichen Gründen zu tun hat. Schreibt also unbedingt, egal was daraus werden kann, schreibt solange es euch Freude macht, denn nur dann macht es vielleicht auch noch anderen Freude.

Schreiben ist primär weder Handwerk noch Begabung, sondern das, was es ist: Schreiben.

Wer eine Sprache beherrscht, die ihr zugehörigen Buchstaben kennt und zu den Wörtern und Sätzen zusammenzusetzen vermag, kann schreiben. Wenn er oder sie es tun, ist das Schreiben.

Ist Schreiben ein Handwerk oder eine Begabung?

Zusammengefasst lautet unsere Antwort: Sowohl als auch. Zum Schreiben braucht es ganz sicher ein Talent, die Begabung verbunden mit einem Antrieb Inhalte in Worte zu fassen, so dass Menschen daraus Vergnügen, Nutzen oder weitere Vorteile ziehen. Das Handwerk ist nötig, um diese Worte in brauchbare Form bringen zu können. Handwerk bedeutet mehr, als nur die Sprache und Schrift, nur die Regeln zu kennen. Vielleicht ist es dann schon Kunsthandwerk.

Es ist also eine Mischung aus beidem. Eine Kombination, besser gesagt eine Verschmelzung, da sich beides nicht unbedingt leicht voneinander trennen, nicht alle Wirkungen beider Anteile unterscheiden lassen. Viele Faktoren greifen ineinander, wenn ein guter Text auf den Geist eines Menschen trifft. Es ist eine Balance, die sich auch abhängig von der Art, Ziel und Zweck des Textes verschieben mag.

Mit Begabung allein, ohne jegliche Beherrschung des Handwerkes wird es kaum getan sein, so wie man ohne Talent nur mit mechanischer Anwendung auch noch so ausgefeilter Technik wenig wertvolles verfassen wird. Nur eines von Beiden reicht nicht zur Schöpfung bedeutender Schriften.

Die gelungene Symbiose des genialischen Talents und seiner funkelnden Geisteskraft mit der passendsten Darstellung von geläufiger Tauglichkeit adelt das Werk.


Gekürzte Version

Eine Antwort auf diese Fragestellung scheint vielen Menschen klar auf der Seite der Begabung zu stehen, da sie vom Genie ihrer Lieblingsschriftsteller überzeugt sind und ebenso sicher glauben, sie selbst und die meisten Leute, die sie kennen, könnten das nie. Dafür braucht es eine besondere Gabe, die sich nicht erlernen lässt. Sonst würde das doch jeder tun.

Übersehen wird da leicht eine Riege professioneller Texter, die wahrscheinlich großen Wert auf ihr erlerntes Handwerk legt und sich dessen Bedeutung für den Erfolg sicher ist, ohne ihre Begabung in Frage stellen zu wollen.

Welche von beiden Standpunkten ist richtig? Kann man das Schreiben lernen? Ist es eine Art Gottesgeschenk, dessen notwendige Fähigkeiten dabei mitgeliefert werden? Haben irgendwie beide Seiten recht oder ist es vielleicht sogar egal?

Wozu dient das Handwerk, wofür braucht man Talent? Wie interagieren diese beiden Faktoren? Gibt es noch mehr Dimensionen und darin Koeffizienten?

Das Laienpublikum weist dem Schöpfer belletristischer Werke mit der Unterstellung eines irgendwie übernatürlichen Attributs, der Besonderheit einer speziellen Begabung eine Position zu. Das Idol wird zur Institution überhöht, zu der aufgesehen werden darf.

Nun verklärt nicht jeder Leser seinen Künstler, sondern ist gerade in seiner Liebhaberei zur Literatur und der daraus erwachsenen Kompetenz besonders kritisch. Die Begabung scheint ihm eher Voraussetzung zu sein, wie es schon den erwähnten Alltagsprofis selbstverständlich war, den Beruf deshalb zu ergreifen, weil diese vorhanden ist und erst dadurch das Studiums des Handwerkes Sinn macht.

Das Handwerk scheint die leichter zu fassende der beiden Wesenheiten zu sein. Denkt man doch gerne, Regeln, erforschte Maßnahmen seien feststehender und somit klarer zu definieren, als das mutmaßlich diffusere Feld einer künstlerischen Neigung zur Entwicklung von Fantasiegebilden. Soll dieses berufliche Rüstzeug gelehrt werden können, muss es doch geordnet sein. Wiederholbar und standardisiert.

Ja, sicher, denkt das Publikum, dem es um die Erfinder wunderbarer Geschichten, grandioser Träume und nicht um verständliche Verfassung von Bedienungsanleitungen. Schreiben haben wir in der Schule gelernt. So gesehen, können viele von uns schreiben. Es geht doch um die Idee.

Hier geht es um „Das Schreiben“ im literarischen, künstlerischen oder zumindest professionellen Sinne, da ein Journalist oder Fachbuchautor nicht unbedingt Literat oder Künstler sein will, sein muss oder überhaupt ist.

Wahrscheinlich gehört selbst zur schlichten Fassung profanster Informationen eine spezielle Begabung, die über reine Pragmatik der Form hinausgeht. Ist es doch oft umgekehrt genau das, was der kunstvolle Schreiber vermeidet, weil er durch seine Worte etwas auszudrücken versucht, was durch die sachlich reine Information nicht wiedergegeben werden kann.

Es scheint, als stünden sich Absicht und Methode des gegen konkretes Lohnangebot arbeitenden Auftragstexters der des allein seiner Kunst verpflichteten Literaten entgegen, obwohl sie mit den selben Mitteln vorgehen: Ihrer Sprache.

Das gemeinsame Ziel für beide ist, möglichst viele Leser zu bekommen.

Dazu ist unabdingbar, sich in nachvollziehbaren Bahnen zu bewegen.

Es entsteht die Notwendigkeit von Konventionen. Übereinkünfte innerhalb der betroffenen Gruppe. Für alle gleich und verlässlich. In unserem Fall für die Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, für die Effizienz der Kommunikation.

Jede Sprache ist bereits eine Konvention. Die Aussprache, der Klang der Buchstaben, die Worte und ihre Bedeutung, dass man darüber nicht diskutiert und durcheinanderkommt. Rechtschreibung und Interpunktion sollten stimmen. Dazu kommen Satzbau und über profane Ordnungsregeln weit hinausgehende Gestaltungsmechanismen.

Das Handwerk ist nun, diese Konventionen zu beherrschen. Sie so anzuwenden, dass mit der Sprache die gewünschte Wirkung erzielt werden kann. Bei möglichst vielen Menschen.

Zum Handwerk gehört aber sicher auch, treffende Formulierungen zu finden, einen reichen Wortschatz anzuwenden, um das, was gesagt werden soll, möglichst anschaulich zu machen und eben darüber im Geist des Lesers lebendig werden zu lassen. Ist der Antrieb, sich diese Arbeit zu machen, Worte zu suchen, Sätze zigfach zu reformulieren, zu zweifeln, zu verwerfen, nur um letztlich die erste Version zu favorisieren, es unbedingt richtig schön werden zu lassen, schon das Talent? Erfordert es doch Fleiß und Disziplin.

Kann man auch lernen, die Leser zu fesseln, zuerst zu begeistern, ihnen zu gefallen? Gibt es dafür Regeln? Die, wenn man sie einhält, funktionieren? Zuverlässig? Oder hängt es doch viel mehr an der Eingebung, was man zu sagen hat, dem Inhalt. Ist es die Verbindung?

Man kann lernen, gut, verständlich, leicht lesbar zu schreiben, einen großen Wortschatz anhäufen oder wilde Satzkonstrukte trainieren. Man wird sich damit leichter tun, das zu erreichen, was man bewirken will. Das Handwerk, die Techniken zu beherrschen dient dem Schreiben. Wenn es sprudelt und nicht weniger, wenn man sucht. Mit einer Landkarte findet sich ein Ziel leichter als ohne.

Handwerk kann nützen, aber auch den Blick verstellen. Man muss selbst entscheiden, wie man die Stimmung, eine Atmosphäre schafft. Man muss offen bleiben für Regelbrüche, für Geschehnisse. Viril sein.

Nur der Künstler ist dabei frei. Er darf sich über jede Regel hinwegsetzen, so er das für nötig und zweckmäßig hält. Er kann, darf ein Handwerk missachten, verachten, muss es weder beherrschen noch einhalten, wenn er nicht mag. Er soll es sogar überwinden, manchmal muss er es zerstören.

Bei allem, was über Zweck und Vorteil geregelter Prozedur gesagt wurde, bleibt sie auch ein Korsett. Wer nie eine Grenze überschreitet, wird sich irgendwann schwer tun, Neues zu schaffen. Die Gefahr ist groß, um der Gefälligkeit willen, das praktikable, das erprobte zu rekapitulieren, sich dem fraglichen zu entziehen und echte Risiken zu scheuen. Daher kam es in allen Künsten immer wieder zu Schulen, die gegen etablierte Normen aufbegehrten und diese umgingen oder außer Acht ließen.

Gehört zur Begabung mehr als nur Fantasie? Einfälle zu haben, Ideen zu spinnen.

Kann man lernen Ideen zu haben und auszuarbeiten? Kann man Inspiration trainieren?

Dazu sind zuerst einmal diese Ideen, vielleicht Träume, Phantasie nötig, die man aufschreiben möchte. Man muss eine Geschichte, einen Anlass haben. Man muss Figuren entwickeln können, sie kennen und ihre Eigenarten, Reaktionen, Verhalten, Zustände, Gefühle im Verlauf glaubwürdig und schlüssig aufeinander abstimmen. Man braucht somit eine gewisse Intelligenz und ein Gefühlsleben, dass wahrscheinlich auch bewusst reflektiert sein muss.

Ist Schreiben ein Handwerk oder eine Begabung?

Zusammengefasst lautet unsere Antwort: Sowohl als auch. Zum Schreiben braucht es ganz sicher ein Talent, die Begabung verbunden mit einem Antrieb Inhalte in Worte zu fassen, so dass Menschen daraus Vergnügen, Nutzen oder weitere Vorteile ziehen. Das Handwerk ist nötig, um diese Worte in brauchbare Form bringen zu können und bedeutet mehr, als nur die Schrift, nur die Regeln zu kennen. Vielleicht ist es dann schon Kunsthandwerk.

Es ist also eine Mischung aus beidem. Eine Kombination, besser gesagt eine Verschmelzung, da sich beides nicht unbedingt leicht voneinander trennen, nicht alle Wirkungen beider Anteile unterscheiden lassen.

Viele Faktoren greifen ineinander, wenn ein guter Text auf den Geist eines Menschen trifft. Es ist eine Balance, die sich auch abhängig von der Art, Ziel und Zweck des Textes verschieben mag.

Mit Begabung allein, ohne jegliche Beherrschung des Handwerkes wird es kaum getan sein, so wie man ohne Talent nur mit mechanischer Anwendung auch noch so ausgefeilter Technik wenig wertvolles verfassen wird. Nur eines von Beiden reicht nicht zur Schöpfung bedeutender Schriften.

Die gelungene Symbiose des genialischen Talents und seiner funkelnden Geisteskraft mit der passendsten Darstellung von geläufiger Tauglichkeit adelt das Werk.


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