|
Ode
von der Eitelkeit allen
menschlichen Strebens
© b.r.c.faass , 29.07. - 09.08.2007
Es macht als Mensch man sehr viel Scheiß
Die
weil der
Mensch meist wenig weiß
Wenn
die
Menschen doch mehr wüßten
Sie
noch mehr
Fehler machen müßten
D´rum
besser scheint , daß ohne Tat
Und
Wissen
man
reichlich
von dem Glücke hat.
Klugschwätzen
und noch dazu schreien
Tut
Einer
mindestens von Zweien
Auch
akribisch
viel verwalten
Tun
einige den
Mist den Alten
Darüber
sie
die Pläne schmieden
Die
besser
hätte man vermieden
Die
ganze Zeit
sich selber preisen
Sind
gewohnt die
grossen Weisen
Unentwegt
tun
sich beloben
Die
welche in
Gesellschaft oben
Wer
es nicht
sehr weit hat gebracht
Dann
darum argen
Wirbel macht
Egal
was immer
auch geschah
Es
sicherlich
grossartig war
Und
ist man erst
vom Trunke voll
Wird
doppelt es
gewaltig toll
Obwohl
es leider
gar nichts bringt
Der
Barde es
darauf besingt
Und
sollte etwas
übrig bleiben
Kann
es der
Dichter noch beschreiben
Diese
Texte nun
der Mime
Zur
Schau
trägt auf der nächsten Bühne
Dahinter
steht
riesig und wild
Garantiert
ein
buntes Bild
Na
die Kunst ist
schon O.K.
Hilft
sie doch
bei Wahn und Weh
Und
davon gibt
es leider viel
Hinaus
schießt leicht man über ´s Ziel
Wovon
er ohnehin
schon fasselt
Anschliessend
er
Versionen bastelt
Was
keinen Platz
am Fernsehset
Gefunden
wird im
Internet
Wenn
man sich es
zu Herzen nimmt
Zu
teuer ist es
ganz bestimmt
Zwar
dauert es
entsetzlich lang
Buchhalterisch
berechnen kann
Was
Händler
führ´n im Angebot
Der
Mensch kauft
es auch ohne Not
Und
scheint es
Manchem auch bescheuert
Der
Staat es
kurz darauf besteuert
Hat
man es
reiflich vorbereitet
Darüber
sich man trefflich streitet
Wofür
den
Advokat aufsucht
Wer
gleich noch
den Psychiater bucht
Wobei
sich alles
nicht mehr lohnt
In
der
Zivilisation
Die
Jugend hockt
am Boden ´rum
Und
rubbelt sich
den Hoden krumm
Denn
sie denkt
auf allen Vieren
Muss
man
revolutionieren
Was
stets erneut
in Frage steht
Obwohl
es
sowieso vergeht
Der
Nachwuchs
denn die Unvernunft
Ist
einfach mal
der Jungen Zunft
Weil
später
ist es tut uns leid
Dafür einfach keine
Zeit
Da
will man sich
ein Heim erbauen
Und
aus
desselben Fenster schauen
Der
Greis die
Tradition aufbäumt
Denn
vieles hat
man doch versäumt
Um
diesen
Ärger zu vertuschen
Benutzen
Regelwerk die Luschen
Bevor er elendig verreckt
fordert
man
nochmal Respekt
Und wahrt man dabei nicht die Form
Ist
der Unmut
ganz enorm
Skrupellos der Neider tötet
Alles
das darob
er wütet
Weil er Niemandem es gönnt
Das
vom Himmel
er verwöhnt
Selbst
zu feige
sich zu stellen
Seinen
Ängsten und den Wellen
Des
Weges
Freiheit und Erfolg
Ist
das
Glück ihm niemals hold
Mit
komischem
Getricks verdrehen
Was
sie eben
nicht verstehen
Gestern
und auch
hier und Heute
Die
sonst an
sich normalen Leute
Wenn
ihn vor
Ärgerem beschützt
Und
in Wahrheit
daher nützt
Empfindet
er´s als ungerecht
Und
macht das
Schicksal daher schlecht
Einfach bisschen Ruhe geben
Geniessen
nur
das schöne Leben
Fällt
dem
Menschen ziemlich schwer
Wird
er erst ein
grosser Herr
Denn
ist er erst
so richtig satt
Will
er gleich
noch mehr Rabatt
Drei
Kraftfahrzeuge hat er schon
Als
Kind reichte
ein Luftballon
Dass
er sich
freut. Nun soll allein
Er
irgendwo der
Beste sein
Computerberg,
Funktelefon
Schade
um den
Luftballon
Ein
Schloss,
Ferienhäuser, Boot
Rennpferde
aber
ohne Kot
Wer
will schon
kochen, putzen, waschen
Statt
an den
süßen Früchten naschen
Stahldiener,
Butler und Chauffeur
Müssen
dafür eben her
Länder tut er gern bereisen
Wo
ihn die
Moskitos beissen
Fettbäuchig liegt er dort am Strand
und
kotzt
besoffen in den Sand
Im Urlaub kann das blöde Vieh
Brillieren
wie
ansonsten nie
Ja so raubt ihm der Wohlstand
Erst
die Figur
dann den Verstand
Mit Firlefanz er jetzt verschwendet
Sein
Dasein das
alsbald beendet
Auf
dem Konto
Wertpapiere
Alles im Kopf da arg
rotieret
Aussergewöhnlich wird der Witz
Sitzt Einer auf dem Vorstandssitz
Vieleicht einen Aufsichtsrat-
Oder ander´n Posten hat
Denn schon glaubt er jetzt erst recht
Dass er ´was Bess´res sei
in echt
Heftiger wird aber noch
es mit den Adelstiteln doch
Blaues Blut was für ein Spass
Besser ist wird lassen das
Grösser noch wird da der Hohn
Wenn er vom Durchfall nicht
verschont
Egal
woran er
sich erregt
Letztlich
wird
er hinweggefegt
Trotzdem
der
Mensch dauernd verfolgt
sich
gegenseitig
überhohlt
irdisch Gut und Ruhm zu häufen
in
wirklich
drolligen Wettläufen
Die
Muse opfert
man dem Wahn
Daß
Freundschaft man sich kaufen kann
Vermessen will er angstvoll nur
Wald
und Wiese,
Land und Flur
Mauer
ziehen ,
Zäune bauen
und
dann gleich
hinüberschauen
Ob
denn wirklich
dieser Feind
denn
noch da
ist. Wie es scheint
Braucht
er ihn
an Freundes statt
die
er seitdem
nicht mehr hat
Überwuchert
wird dies all´
Von
grünerer Naturgewalt
Nach
dem
schnöden Untergang
Was
noch immer
ihr gelang
Die
Welt soll
bitte ihm sich fügen
Für
soviel
Macht kann man doch Lügen
- Ein
paar nur -
in dieselbe setzen
Und
sie
möglichst gut vernetzen
Erst
geht es nur
die and´ren an
Doch
dann kommt
man auch selber d´ran
Verwirrt
ist die
Umgebung nun
Kurz
darauf das
eig´ne Tun
Lang
ist da der
Weg zurück
Durch
altes Gift
im Geist verrückt
Und
Winsel,
Jammer steigt empor
Der
Mensch
sieh´ da ein armer Tor
Selbst
gute
Absicht geht zu weit
Langatmiger
Ausführlichkeit
Was
soll schon
aus dem Haufen werden
Und
den
pathetischen Gebärden
Wenn
überhand sie dabei nehmen
Mit
Ruhmesblatt und
Goldemblemen
Behängen
sich Honoratioren
Und
Doktorhut
über die Ohren
Leider
war es
gut gemeint
Getrieben
von
Selbstsucht wie es scheint
Der
wahre Grund
liegt allemal
In
Menschens
Schwachheit wie fatal
Das was der Mensch zulange tut
Wird
sicher
schmutzig und kaputt
Ja
die Materie
muss sterben
Und
lässt
sich nicht auf Dauer erben
Nur
innerlich
die Seele rührt
Was
vom grossen
Plan gespürt
Deshalb
der
Mensch sich Götter baut
Denen
er
hörig wird und traut
Vergessen
tun
dabei die Affen
Selbst
sie nach
eig´nem Bild erschaffen
Er
nennt um
Andere zu quälen und
Zu
töten
die Götter oft als Grund
Durch
deren
Allmacht sei er glaubt
Was
sonst
verboten ihm erlaubt
Auch
die Gebote
werden immer
Wie
all das
And´re langsam schlimmer
Keiner
kann sie
mehr erfüllen
Und
muss sich
daher schuldig fühlen
Deshalb
von
Strafe wird gesprochen
Auf
die die
Oberpriester pochen
Bevor´s
einer vieleicht besser macht
Wird
lieber er
schon umgebracht
Denn
er steht
der Eigenpflege
Im
Brauchtum
doch zu sehr im Wege
Denn
humanitäre Ideen
Werden
nicht so
gern gesehen
Bevor
man wird
ein heiliger Wächter
Befindet
man
sich erstmal schlechter
Und
bis
Erlösung ist beworben
Der
Spass ist
schon komplett verdorben
Jedoch
geschenkt
ist wirklich eben
Dem
Mensch das
ewigliche Leben
Dessen
Schöpfer kennt sehr schlau
Irdische
Schwächen ganz genau
Will
daher gar
nicht böse scheinen
Lehnt
sich
zurück und lacht sich einen
Sieht
die Sachen
nicht so enge
Und
schätzt
auch selber keine Zwänge
Im
Himmelszelt
fliegt stets herum
Vielfältiges
Gestirnetrum
Das
Leid kommt
leider ganz von Anfang
Was
-siehe oben-
menschlich Drang fand
Zum
einen denn
so steht´s geschrieben
Soll
Mensch sich
sexuell mehr lieben
Denn
mit dem
einig Trieb gesiegt
Zieht
man in
keinen heil´gen Krieg
Lieber
nach
frischem Essen laufen
Oder
Käsekuchen kaufen
Sich
duschen und
im Wasser aalen
Wird
vorgezogen
Todesqualen
Hübsch
herrichten und schön zu kleiden
Mehr
Frohsinn
birgt als Richters Leiden
Wer
sein eigen
Ur-Teil pflegt
Sich
ohne Urteil
niederlegt
Erfolgreicher
anstatt sich plagen
Gemütlichkeit
ist kann ich euch sagen
Unentwegt
gedenkt dem Glück
Daß
euch
bevorsteht Stück für Stück
Geduld
und Trau
dem Frieden nur
Alles
wird gut
lautet der Schwur
Wenn
es auch
Spannungen erzeugt
Bitte
bleibt dem
Lauf gebeugt
Treibt
es lustig
schön dahin
Mit
grosszügigem offenen Sinn
Was
ihr bekommt
nehmt dankbar an
Damit
es
weitergehen kann
Wär´
es perfekt dann wär im Nu
Der
Universumsladen zu
Denn
alles
gleicht sich exakt aus
Und
Schwuppdiwupp wird Nichts daraus
Freude
kann man
da empfinden
Wenn
sich
erkannt das schöne Ende
Alles
was da sei
wird klar
Hinfort
gefegt
wie wunderbar
Damit
sofort man
glaubt es kaum
Enstehen
kann
ein neuer Traum
Unendlich
hatte
er gegrübelt
Was
ihm nicht
einmal wird verübelt
Zur
Morgenstund´ er in tiefster,
scheuer
Andacht
Nurmehr
bewundert wie wieder
ein
neuer Tag
erwacht
Purer
Tanz und
der Freude treuer
Strahl in Pracht
durchfliesst
vor
uns. Der Liebe Feuer
schallend lacht.
©
29.07.07 - 09.08.2007 b.r.c.faass, germany
“ Nicht einer kann
seiner Spanne
auch nur eine Stunde
hinzufügen.
Sehet
die Lilien auf dem Felde. Nicht einmal König Salomo
war
gekleidet wie eine von ihnen.
Und doch wird das Stroh in das Feuer geworfen ,
wenn der Tag kommt.
Sehet
die Vögel in der Luft.
Sie sähen nicht,
auch
ernten sie nicht. Auch sammeln sie
nicht in Scheunen.
Der
Herr ernährt sie doch.
Wieviel
mehr als diese seid ihr unter seinen Augen.
Warum sorgt ihr euch
?“
Noch
was zu den Lilien: Sie arbeiten nicht (hurra!) und (zum
Glück !)
spinnen die
auch nicht.
Und am Ende des Jahres holen sie ihre Termingelder.
|